Volle Freizeitbäder in Kleve, Goch und Wissel

Nichts wie rein ins kühle Nass. Wie hier im Sternbuschbad Kleve
Nichts wie rein ins kühle Nass. Wie hier im Sternbuschbad Kleve
Foto: NRZ
Die Menschen strömen in die Freibäder und genießen die sommerlichen Temperaturen. Ambiente und gute Wasserqualität locken nach Kleve, Wissel, Goch

Kreis Kleve..  Die Hitzewelle hat auch den Kreis Kleve fest im Griff. Wer kann, lässt es ruhig angehen, bleibt im Schatten oder rettet sich in eines der Freibäder. Die freuen sich über regen Zulauf. Waren es am vergangenen Samstag gerade mal 176 Schwimmer, die sich in das Klever Sternbuschbad verirrten, freute sich Arnold Lamers von den Klever Stadtwerken über stolze 3581 Gäste am Mittwoch. „Wir können das Wetter natürlich nicht steuern“, sagt er. „Aber pünktlich zu den Sommerferien ist das jetzt schon eine schöne Sache.“ Schon seit Jahren besuchen auch viele Niederländer den Sternbusch. „Dort sind die Bäder wesentlich teurer, und auch das Ambiente mit Wald und Liegewiese ist hier einmalig“, weiß Lamers.

Gute Wasserqualität

Auch im Freizeitpark Wisseler See sind allein mit den Campern derzeit fast 1900 Badegäste auf der Anlage. Hinzu kommen die Besucher, die ‘nur’ zum Schwimmen kommen. Außerdem, so berichtet Geschäftsführerin Daniela Dellemann, stehe das Telefon nicht still. „Wir haben viele Anfragen für einen Zeltplatz am Wochenende.“ Neben der schönen Atmosphäre kann der Wisseler See seit Jahren mit der blauen Flagge für gute Wasserqualität locken.

Ausgezeichnete Noten gibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz nach aktuellen Messungen auch dem Freizeitbad Goch Ness. „Die Menschen strömen aus allen Ecken herbei“, erzählt auch Kristina Derks von den Stadtwerken Goch, die zuständig sind für das Freizeitbad. „Idealeres Wetter gibt es nicht“, findet sie. Schon gestern morgen waren 850 Schwimmer an den See gekommen. Wegen des guten Wetters sind weitere Parkmöglichkeiten eingerichtet. Ähnlich wie die anderen Bäder hat auch Goch Ness in der Woche bis 20 Uhr geöffnet. An den Wochenenden (Fr bis So, ab 17 Uhr) bieten die Gocher auch noch ein lauschiges Plätzchen an der „Barmuda“ an, wo man bei Cocktails, Nachos und Co. herrlich entspannen kann. Eintritt frei.

Die hohen Temperaturen bedeuten allerdings nicht für alle Menschen das reine Vergnügen. Die Kreisverwaltung Kleve weist darauf hin, dass die Hitze insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Menschen und solche mit chronischen Erkrankungen zur Belastung werden kann. Aber auch für alle anderen hat die Abteilung Gesundheitsangelegenheiten der Kreisverwaltung einige Verhaltenstipps zusammengestellt. Wichtig, so heißt es darin, sei es viel zu trinken. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es schon sein. Mineralien und Salze, die beim Schwitzen verloren gehen müssen ersetzt werden, zum Beispiel durch Salzknabbereien, Schnittlauch, Salz oder Zaziki. Empfohlen wird leichte Kost und frische Salate. Um die Sonneneinstrahlung zu vermindern sollten Jalousien und Rolläden heruntergelassen werden. Besonders wichtig: Weder Mensch noch Tier sollten sich in einem geschlossenen geparkten Auto aufhalten, warnt die Kreisverwaltung.

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