Stadt gibt Rückendeckung

Foto: privat

Kleve..  Morgens um sieben bauten sich die Erzieherinnen der drei städtischen Kitas vor dem Rathaus an der Landwehr auf: Die Bausteine ihrer Arbeit – von Flexibilität, Motivation, Sprachförderung, Familienberatung bis Lebensmittelhygiene – stapelten sie mit Kartons. „Die Kolleginnen haben mit dieser kreativen Aktion auf sympathische Weise dargestellt, was Sie jeden Tag in den Einrichtungen leisten“, so verdi-Gewerkschaftssekretär Fabian Gödeke. „Unsere Erzieherinnen sind es wert!“ bekräftigten denn auch als ihre Arbeitgeber Bürgermeister Theodor Brauer und die Verwaltungsspitze der Stadt Kleve. Sie unterstützen die Erzieherinnen der städtischen Familienzentren bei ihren Forderungen nach einer Verbesserung der tariflichen Eingruppierung der Beschäftigten.

Bürgermeister Theodor Brauer hatte die streikenden Erzieherinnen zum konstruktiven Austausch im Rathaus empfangen mit den Worten „Ich weiß, was Sie leisten.“ Erzieherinnen und Erzieher arbeiten hoch motiviert und engagiert, sie arbeiten in qualifizierten Tätigkeiten und leisteten oft Außerordentliches. Es gebühre ihnen ein hohes Maß an Anerkennung für ihre tägliche Arbeit. „Dieser Dienst am Menschen solle wertgeschätzt werden“, ssagte auch die Geichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve.

Eine „hundertprozentige Rückendeckung“ bekamen die circa 30 Erzieherinnen auch vom Stadtkämmerer Willibrord Haas bei ihrer Forderung, die Lohndifferenzierung zwischen Ergänzungskraft und Erzieherin anzugleichen.

Die Verhandlungsergebnisse zwischen dem Verband kommunaler Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi mit ihren Auswirkungen auf die Stadt Kleve müsse man abwarten.

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