SPD: Prüfen, ob „Frühe Hilfen“ erfolgreich sind

Goch.  Im Jugendhilfeausschuss wurde das Konzept des Netzwerkes „Frühe Hilfen“ einstimmig, ohne Enthaltungen beschlossen. Der Leiter der Organisationseinheit „Besondere Verwaltung“ der Stadt Goch, Dr. Georg Kaster, hatte auf Nachfrage der SPD erklärt, dass eine Evaluation der Arbeit des Netzwerkes nicht vorgesehen sei. Willi Ratsak, SPD-Sprecher, hält das für unbefriedigend: So sei es der Politik nicht möglich, Auswirkungen der „Frühen Hilfen“ zu bewerten und Schlüsse für mögliche Verbesserungen zu ziehen. Für ein solches Netzwerk nutze man zwar Landesmittel, aber die Arbeit überprüfe man nicht. Drum stellt die SPD-Fraktion im Rat am 13. Dezember den Antrag, dass einmal jährlich über die Arbeit und messbare Erfolge der „Frühen Hilfen“ im Jugendhilfeausschuss berichtet werde.

Die Frühen Hilfen bilden den ersten Baustein in der kommunalen Vorsorge-Kette im Leben eines Kindes. Sie nehmen Einfluss auf die Kindesentwicklung und sollen wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Angeboten sein; Kita, Schule, Jugendarbeit, bis hin zum Berufsleben.

 
 

EURE FAVORITEN