Schönes Umfeld für Cupido

Ein schön gestaltetes Umfeld bekommt die Cupido-Säule an der Einfahrt zu Kleve, Ecke Nassauer Allee / Lindenallee am Moritzpark. Zumindest im weiteren Umkreis. Mehrfach war sie umgezogen. Ihr ehemaliger Standplatz nach dem Krieg, ein Halbkreis an der heutigen Sternbuschklinik, soll nun wieder dem Wald angepasst werden. Die dort stehende Wacholderhecke werde entfernt, Rasenflächen eingeebnet, so die Verwaltung im Rat. Der Forst und die Umweltbetriebe haben dagegen keine Bedenken. Die Cupido-Säule bleibt wo sie ist.

Aus einer alten Feldschlange (Kanonenrohr) und Kugeln besteht das Denkmal, das ursprünglich Sichtmarke der Nassauer Allee/Lindenallee war und einen Sternpunkt bildet. Eine Tafel am Fuß der Säule bekundet: „Aufgestellt 1653 von dem Brandenburgischen Statthalter Fürst Johann Moritz von Nassau / Siegen“ – damals noch ohne Kanonenrohr. Die Cupido-Figur auf der Kugel schuf dann Bildhauer Dieter von Levetzow 1970. Der Liebesgott Amor soll mit Pfeil und Bogen den Krieg überwinden, hieß es in der Beschreibung.

 
 

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