Modell der Stadt in 3D digitalisieren

Kleve.  Einige Stadt-Modelle gibt es von Kleve. Sie wurden nach dem Auszug der Verwaltung aus dem Rathaus auf verschiedene Stellen verteilt. Nun will die Verwaltung den Bestand der haptischen – also anfassbaren – Modelle katalogisieren. „Händisch gebaute Modelle sind sehr kostenintensiv”, sagt Dirk Posdena, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. Deshalb habe die Stadt Angebote eingeholt, Kleve in 3D (dreidimensional) am Computer darstellen zu lassen. Daraus ließen sich bei Bedarf mit einem 3D-Drucker dann wiederum haptische Modelle fertigen, stets auf aktuellem Stand. Die Bezirksregierung habe solche Stadtmodelle aufgenommen, allerdings zeigten sie nur Klötzchen mit Dach, ohne hübsche Fassaden. Durch solche Internet-Modelle könne man dann online „segeln“.

Parallel dazu habe sich die ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft, die zuletzt an der Aktualisierung und dem Aufpolieren des alten Stadtmodells gearbeitet habe, bereit erklärt, kostenlos die Aufgabe zu Ende zu führen. Die Bauverwaltung wolle dafür gerne einen Raum zur Verfügung stellen, sagte Posdena dem Bauausschuss.

Josef Merges (Offene Klever) regte an, einzelne Modelle von Unterstadt-Projekten zu fertigen und sie hinein zu setzen, um zu testen, wie das aussieht, wenn sich die Unterstadt so entwickele. Die Fraktionen werden nochmals beraten.