Maßnahmen gegen die Raserei

Foto: NRZ

Kalkar..  Die Neulouisendorfer Straße im Kalkarer Ortsteil Neulouisendorf wird von zu vielen Autofahrern als einfache und schnell befahrbare Abkürzung genutzt. Noch. Denn in Kürze sollen dort zwei Fahrbahnverengungen entstehen und den Verkehr ausbremsen (die NRZ berichtete). Der Kalkarer Fachbereichsleiter Andreas Stechling erklärte auf NRZ Anfrage, dass nach der Verabschiedung der Maßnahme im Rat Kalkar im Dezember nun auch der Kreis die entsprechende Anordnung dazu getroffen hätte. „Begonnen werden soll mit der Maßnahme, sobald die Witterung es zulässt.“

Es gab jüngst Verkehrsmessungen in Neulouisendorf seitens des Kreises, um das Verkehrsaufkommen etc. zu messen. Die wird es nach einem Jahr wieder geben, damit festgestellt werden kann, ob und wie sich die Bewegungen auf der Neulouisendorfer Straße durch die Verengungen verändern. Denn sehr zum Leidwesen der Dorfbewohner an der schnurgeraden und relativ gut ausgebauten Straße nutzt auch der Schwerlastverkehr den Weg durch das Dorf. Welches als solches kaum zu erkennen ist – lediglich Ortsschilder zeigen den Verkehrsteilnehmern, dass sie gerade eine geschlossene Ortschaft durchfahren. 50 Stundenkilometer wären höchstens erlaubt, aber oft sind es viel mehr. Kraftfahrer nehmen die Ortsschilder auf der geraden Strecke oftmals nicht wahr. Die übersichtliche Straße tut ihr übriges hinzu. Bereits im vergangenen Jahr hatte es den Antrag auf innerörtliche bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durch die „Anliegerinitiative Neulouisendorfer Straße“ gegeben.

Wie berichtet gibt es aber auch im Dorf Gegner der Fahrbahnverengungen. Zumeist Landwirte. Letztere sehen die Gefahr, dass sie mit schweren Landmaschinen Schwierigkeiten bekommen könnten.

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