Kultur trifft Kochkunst

Anke Gellert-Helpenstein
Die Crew des Aussichtsturms Kleve stellte Koch Janes Warnke als Pächter der Aussichtsturm-Restauration vor.
Die Crew des Aussichtsturms Kleve stellte Koch Janes Warnke als Pächter der Aussichtsturm-Restauration vor.
Foto: NRZ
Restauration am Aussichtsturm hat einen Pächter: Koch Janes Warnke sorgt für handwerkliche Gaumenfreuden. Turmtrio um Bruno Schmitz bietet weiter Programm

Kleve.  Die Restauration zum Klever Aussichtsturm lebt seit drei Jahren wieder. Und das recht bunt. Hat doch das Turmtrio Barbara Jacobs, Mechthild Janßen und Bruno Schmitz mit namhaften Künstlern den Klevern und anderen Gästen herrliche Veranstaltungsstunden präsentiert. In ebensolchem Ambiente und mit erlesenen Speisen. Letztere wurden und werden von „Handwerkskoch“ Janes Warnke zubereitet und serviert. So gut und so schmackhaft, dass die Nachfrage nach Veranstaltungen und gastronomischen Angeboten stetig stieg.

Ob Kunst oder kulinarisches. „Es steckt viel Arbeit dahinter“, verrät Bruno Schmitz, „und deswegen haben wir uns entschlossen auch zwei Schwerpunkte zu setzen.“ Seit Anfang Mai hat Koch Janes Warnke als Pächter die Gastronomie übernommen - mit geänderten Öfnungszeiten: Donnerstagsfreitags ab 18 Uhr, Wochenende/Feiertags ab 12 Uhr. Das Turm-Team um Bruno Schmitz führt weiterhin Veranstaltungen durch.

Janes Warnke bleibt bei seinem handwerklichen Kochprinzip mit regionalen und nachhaltig erwirtschafteten Produkten. Warnke: „Wir haben uns einen guten Ruf erarbeitet und komplettieren das jetzt mit gutem Service.“ Dabei geht sein Blick zum wichtigsten Mann an seiner Seite, Robert-Jan Rietveld (38). Er hat seit Anfang des Jahres die Serviceleitung inne. Janes Warnke stammt aus dem Münsterland, lebt mit seiner Frau Katja van der Louw und seinem Töchterchen Charlotte (8,5 Monate jung) in Nütterden. Also sozusagen „nebenan“, vom Aussichtsturm aus betrachtet. Man merkt Warnke die Freude an seinem Arbeitsplatz und dem besonderen Ambiente rund um den Turm an.

Alles präsentiert sich im frischen Grün auch besonders einladend. Turm und Zaun (beides denkmalgeschützt), Vorplatz, Restauration und Innen und Außenplätze könnten schöner nicht sein. Für das Ensemble Turm, Platz und Zaun hat die Stadt Kleve sich mächtig ins Zeug gelegt, um alles auf Vordermann zu bringen. Das Lokal wurde mit viel Herzblut vom Turmtrio restauriert. Drinnen gibt es Platz für 50 und draußen für 60 Personen. je nach Veranstaltung sind die Plätze bis 80 erweiterbar. Und draußen finden auch schon mal bis zu 200 Menschen Platz. Zum Beispiel, wenn das Waldkino mit der Leinwand zwischen den Linden wieder ruft, oder das Sing-den-Turm-Event. Auch Aktionen wie Klever Aussichten stehen auf dem Programm. „Die Klever lieben Kleinkunst“, freut sich Schmitz bereits über zwei ausverkaufte Veranstaltungen mit Christine Westermann und Gudrun Höppker. Tickets gibt’s noch für Ludger Kazmierczak, der am 5. Juno eine Buchvorstellung moderiert.

www.aussichtsturm-kleve.de