Klever Familie im eigenen Haus überfallen und ausgeraubt

Die Täter in Kleve bedrohten die Bewohner mit einer Pistole und schlugen auf den Familienvater ein.
Die Täter in Kleve bedrohten die Bewohner mit einer Pistole und schlugen auf den Familienvater ein.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Drei Maskierte klingelten Mittwochabend bei einer dreiköpfigen Familie in Kleve und drangen in die Wohnung ein. 52-Jähriger wurde dabei verletzt.

Kleve.. Am Mittwochabend gegen 20 Uhr klingelte es an der Haustür einer dreiköpfigen Familie in Kleve-Keeken. Als der 52-jährige Familienvater öffnete, standen ihm drei mit Tüchern maskierte Männer gegenüber. Der Hauseigentümer wurde in den Flur zurückgedrängt und zu Boden gestoßen, die Täter schlugen auf den Mann ein.

Als die 48-jährige Ehefrau die Schreie ihres Mannes hörte, eilte sie in den Flur und sprühte einem der Eindringlinge Pfefferspray ins Gesicht. Die Maskierten schlugen daraufhin auch auf die Frau ein, doch ihr gelang es im Gerangel, einem der Täter das Tuch vom Gesicht zu ziehen. Daraufhin wurde sie von dem Mann mit einer kleinen silberfarbenen Pistole bedroht.

Zehnjähriger Sohn konnte flüchten

Als die drei Männer bemerkten, dass der zehnjährige Sohn der Familie zu Nachbarn flüchtete, rannten sie aus dem Haus und fuhren mit einem auf der Straße abgestellten silberfarbenen Audi davon. Aus der Wohnung konnten sie zuvor drei Mobiltelefone und zwei Autoschlüssel entwenden.

Der 52-jährige Familienvater wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, die Frau erlitt mehrere Prellungen. Nun fahndet die Polizei nach den drei Männern. Sie sollen Niederländisch sprechen und südlandisch aussehen. Einer der Täter ist ca. 25 bis 30 Jahre alt und ca. 1,80 Meter groß. Er hat kurzes lockiges Haar und trug an dem Abend einen schwarzen Jogginganzug. Die Gruppe könnte das Haus bereits am Dienstag ausgespäht haben, möglicherweise hat sie dafür ebenfalls den grauen oder silberfarbenen Audi benutzt. Nach ersten Zeugenhinweisen soll der linke Frontscheinwerfer des Fahrzeugs defekt sein. Die Kriminalpolizei Kalkar erbittet weitere Hinweise unter der Telefonnummer 02824 / 880. (we)

 
 

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