Kino investiert in mehr Komfort

Geschäftsführer Reinhard Berens tauscht die Bestuhlung im Kino aus.
Geschäftsführer Reinhard Berens tauscht die Bestuhlung im Kino aus.
Foto: WAZ FotoPool
Die „alten“ Kinosäle im Tichelpark werden alle erneuert. Am Montag beginnen die Arbeiten. Es sei die vorläufig letzte größere Anschaffung

Kleve.  Die alten Stühle seien in die Jahre gekommen. „Wir haben sie zwar immer gut gepflegt, aber sie sind jetzt 20 Jahre alt“, sagt Kino-Geschäftsführer Reinhard Berens im Gespräch mit der NRZ. „Eine Erneuerung ist dringend erforderlich“, sagt er. Am Montag wird der Umbau starten. Alle fünf „alten“ Kinosäle werden neu bekleidet. Auch die Beleuchtung und die Teppichböden werden erneuert. Reinhard Berens möchte keine Beträge nennen, aber es sei wieder eine namhafte, sechsstellige Summe, die ins Haus fließen werde: „Das ist für uns auch ein wichtiges Zeichen in die Region, dass wir fortlaufend investieren“, so Berens.

Sechsstellige Summe

Begonnen wird mit dem großen Kino-Saal 1, danach folge Saal 2. Ab dem 24. August sind die Filmräume 3, 4 und 5 vorgesehen. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Danach ist das Kino wirklich auf dem neuesten Stand. Das wird hoffentlich bis zu meiner Pensionierung in zwölf Jahren reichen“, sagt der Kino-Geschäftsführer. Der Eingangsbereich wird nicht verändert.

Mehr Platz wird es für die Besucher nicht geben, aber man werde die Ablage für Popcorn und Getränke beibehalten. „In den neuen Kinosälen haben wir keine Ablagen installiert und müsse jetzt feststellen, dass dies bei den Kino-Besuchern nicht so gut ankommt“, sagt Berens. Es gibt neben den Sitzen lediglich eine Halterung für Getränke. Berens kündigt an, dass man bereits über eine Veränderung in den neuen Kino-Sälen nachdenke. „Aber eine Veränderung lässt sich technisch nicht so einfach realisieren. Das ist für uns also eher ein Thema, welches wir mittelfristig lösen wollen“, so Berens.

Der Kinobetrieb laufe nach wie vor sehr gut. In den Ferien habe man einige sehr gut besuchte Tage gehabt. Am vergangenen Dienstag – ein Regentag – habe man mit zwei Vorführungen 1500 Besucher locken können.

Gute Besucherzahlen

Aktuell wollen viele Schüler die Minions gucken. Berens freut sich: „Wir sind super zufrieden. Die Kino-Verleiher bekommen immer feuchte Augen, wenn sie unsere Zahlen sehen.“ Kleve werde von den Vertrieben in die Kategorie bis 50 000 Einwohner eingestuft. „Unsere tatsächlichen Zahlen sind aber so gut, dass wir in den Kategorien bis 100 000 und bis 150 000 Einwohner mitspielen“, sagt Berens. Darauf sei man sehr stolz: „Das war auch ein langer Weg“.

 
 

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