Kein Caspar für Kalkar

Volltreffer: Den Spitznamen von Franz Beckenbauer hatte die Abiturienten in wenigen Sekunden richtig erraten. Foto: Kurt Michelis WAZ
Volltreffer: Den Spitznamen von Franz Beckenbauer hatte die Abiturienten in wenigen Sekunden richtig erraten. Foto: Kurt Michelis WAZ
Beim 1Live-Schulduell beantworten Schüler des Jan-Joest-Gymnasiums vier Fragen richtig und verpassen die Hauptrunde

Kalkar.. Zum vierten Mal innerhalb einer Woche machte das Team des „1Live-Schulduells“ Station im Kreis Kleve. Nach Emmerich, Kleve und Goch versuchten sich nun die Schüler des Jan-Joest-Gymnasiums in Kalkar an den Qualifikationsfragen für die Hauptrunde. Dem Gewinner des Schulduells winkt ein Konzert mit dem Rapper Casper.

Bis kurz vor Start des Spiels schien die Sonne über dem Pausenhof in Kalkar. Etwas nervös beobachteten Friederike Pekel (19), Malte Max (19) und Isabel Brocksch (19) die Aufbauarbeiten des Teams von 1Live. Sie hatten die Bewerbungsunterlagen an den Jugendsender aus Köln geschickt.

Ordnung in den Buchstabensalat bringen

„Wir haben keine spezielle Taktik überlegt“, verriet Friederike die Marschroute für das Spiel. Zusammen mit 27 weiteren Abiturienten stellte sie das Team, das mit großem Umhängebuchstaben ausgestattet fünf Qualifikationsfragen beantworten sollte. Dazu mussten die jeweiligen Buchstabenträger das Lösungswort in möglichst kurzer Zeit an der extra markierten Antwortlinie bilden.

Als die Pausenuhr dann den Beginn des Spiels einläutete und die Schüler nach draußen an das Spielfeld stürmten, hatte sich der Himmel verdunkelt – kein gutes Vorzeichen. Die ersten Fragen beantworteten die Schüler zunächst noch souverän. Den Spitznamen von Franz Beckenbauer („Kaiser“) und eines deutschen Flusses („Rhein“), hatten sie in Windeseile aus dem Buchstabensalat richtig an die Antwortlinie gebracht.

Bei der dritten Frage jedoch lagen die Abiturienten aus Kalkar falsch. Gesucht wurde der Moderationspartner von 1Live-Moderator Michael Imhof. „Dietz“ schallte es aus den Kehlen der Schüler. Die korrekte Antwort lautete indes „Olli Briesch“. Das war besonders ärgerlich, da nur die Teams eine Chance auf die Hauptrunde haben, die alle Fragen richtig beantworten.

Die letzten Antworten wiederum machten den Schülern keinerlei Probleme. Dass die ausgebüxte „Yvonne“ eine Kuh war wussten sie ebenso wie den Nachnahmen des unehelichen Sohns von Uwe Ochsenknecht („Stark“). Nach insgesamt 27,67 Sekunden stoppte die Spielleiterin Natalie Christmann die Uhr.

Enttäuschung machte sich unter den Schülern trotz des verpassten Einzugs in die Hauptrunde nicht breit. „Wir wollten nur Spaß haben“, sagte Organisatorin Friederike Pekel, die zudem eine Urkunde überreicht bekam. „Dafür, dass wir nur einmal geübt haben, waren wir sehr gut“.

Und mittlerweile schien auch wieder die Sonne über Kalkar.

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