Ideen für den Minoritenplatz

Ekkehard Voss auf dem Gelände der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Er ist der  Architekt der Hochschule Rhein-Waal.
Ekkehard Voss auf dem Gelände der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Er ist der Architekt der Hochschule Rhein-Waal.
Foto: WAZ FotoPool
Die Architekten Friedhelm Hülsmann und Ekkehard Voss haben sich Gedanken zur Entwicklung des Zentrums gemacht. Das Ergebnis stellen sie am 10. Dezember vor.

Kleve..  Das Wirtschaftsforum Kleverland hat sich das Thema Stadtentwicklung auf die Fahne geschrieben. Zu diesem Zweck war man bereits mit einer Delegation zu Gast in Maastricht, um sich vom ehemaligen leitenden Stadtentwickler Hans Hoorn die Grundzüge der dortigen Erfolgsgeschichte präsentieren zu lassen. Im September war dann Hans Hoorn als Referent in Kleve zu Gast und hielt einen vielbeachteten Vortrag in der Stadthalle.

Nun wird es konkret: In einer weiteren Folgeveranstaltung des Wirtschaftsforums Kleverland geht es um das Thema Minoritenplatzbebauung. Das Klever Architektenteam Hülsmann & Thieme stellt zusammen mit nps tchoban voss, Hamburg, ein aktuell erarbeitetes Entwurfskonzept vor. Beide Büros waren mit Junker & Kollegen, Osnabrück, Teilnehmer des Wettbewerbs im Jahr 2009. Damals kam man zwar nicht zum Zuge, dafür gewann dieses Architektenteam kurz darauf den Wettbewerb zum Bau der Hochschule Rhein Waal.

Fünf Jahre nach dem Verfahren zur Entwicklung der Klever Unterstadt meldet man sich nun wieder zu Wort. Dabei fungieren die Architekten als „Chronisten“ – ohne Auftrag und ohne Investor. Aus dieser neutralen Position heraus beleuchten und reflektieren sie die städtebauliche Entwicklung der vergangenen fünf Jahre. Der Chronist, so Hülsmann, ist jemand der Ereignisse beobachtet, und über sie einen schriftlichen Bericht verfasst.

Der Blick zurück

Dieser Bericht des Architektenteams liegt in Form von Plänen und Zeichnungen vor, dazu visualisiert man die aktuellen Ideen mittels eines Modells. „Wir finden es sehr spannend, die Entwicklung der letzten fünf Jahre noch einmal zu betrachten und gleichzeitig Ideen für eine künftige Bebauung zu präsentieren“, so Günter Heenen, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Kleverland. „Die Veranstaltung mit Hans Hoorn hat uns ermutigt nun auch den nächsten Schritt mit der Präsentation konkreter Lösungsansätze zu gehen“, so Heenen, der ebenso wie die beteiligten Architekten auf wiederum sehr reges Interesse hofft.

 
 

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