„Goldig“, der Kreis Kleve

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Kreis Kleve..  Es ist Auszeichnung im Kreis Kleve, auf die viele Dorfgemeinschaften immer wieder hin arbeiten. Am Wochenende war es wieder soweit: Der Kreisverband für Heimatpflege, angeführt vom Hans-Gerd Kersten und dem Vorsitzenden der Bewertungskommission Landrat Wolfgang Spreen, ehrte in Emmerich die Sieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014.

Zum Landeswettbewerb

Gleich vier Heimat- und Verschönerungsvereine dürfen sich über die Teilnahme am Landeswettbewerb 2015 freuen. Das Rennen als Gold-Dörfer machten: Grieth, Mehr, Uedemerbruch und Achterhoek.

„Unabhängig von der Platzierung bleibt Ihnen die Gewissheit“, so Landrat und Vorsitzender der Bewertungskommission, Wolfgang Spreen, „dass in Ihrem unmittelbaren Umfeld Bürger bereit sind, sich für die Gestaltung ihres Lebensraumes einzusetzen.“

Neu in der Reihe der Bronze-Dörfer ist neben Appeldorn-Kehrum – für die Gestaltung der Rastplätze – nun der Klever Ortsteil Donsbrüggen, der sich für die naturnahe Bildung der Kinder im St. Lambertus Kindergarten einsetzt.

Alle Silber- und Bronze-Auszeichnungen wurden mit einem Geldpreis von 500 Euro vom Kreis bedacht. Bis auf Donsbrüggen. Deren Sonderpreis,ebenfalls über 500 Euro, stiftete der Kreisverband für Heimatpflege.

Eine „silberne“ Ehrung erhielten Louisendorf für Pflege und Erhalt der Pfälzer Mundart, Nierswalde für zukunftsorientierte Dorfentwicklung und Wetten für den „Platz der Begegnung“. Außerdem erhielten die Zweit- und Drittplatzierten ebenfalls einen Baum-Gutschein über 50 Euro.

Doch auch bei den einzelnen Kategorien konnten viele der 77 teilnehmenden Vereine punkten. Das Altenheim Mühle in Keeken siegte bei der Fassadenbegrünung. Birga und Marco Lichtenberger aus Nierswalde präsentierten den schönsten Naturgarten 2014. Und bei den Wirtschaftsgärten siegte der der Familie van Dongen ausKervenheim.

Gemeinsamkeit zählt

Auf gemeinsame Aktivitäten, darauf kommt es an. Und so gab es jede Menge Vereine, bei den „Sonder- und Gemeinschaftsleistungen“ ausgezeichnet wurden: Abbau und Neuerrichtung Kriegerdenkmal in Asperden, Errichtung von zwei Radwandertafeln am Alleenradweg in Appeldorn/Kehrum, Gedenktafel für beseitigte historische Eiche von 1897 in Louisendorf, zwei Veranstaltungs- und Hinweistafeln an Kevelaerer und Sonsbecker Straße in Winnekendonk, Fahrradschleuse an der Historischen Eisenbahnbrücke in Griethausen, Hütte auf dem Dorfplatz in Hasselt, Anlage einer Obstwiese mit Totholz, Reisig- und Steinhaufen sowie Benjeshecke, Renovierung Kriegerdenkmal vor Burg Kervendonk in Kervenheim-Kervendonk. Auch die symbolische Darstellung des Bahnhofs am Anoniusweg in Nütterden wurden ausgezeichnet, sowie das neue Heimatarchiv nach Umzug in die St. Martin-Hauptschule in Pfalzdorf, Erhaltung der Grabsteine der ersten Siedler in Nierswalde, Errichtung Minigolf-Platzhaus in Twisteden-Kleinkevelaer.

Wilhelm Nakath vom Heimat- und Verschönerungsverein Praest, in dessen Emmericher Ortsteil diesmal die Siegerehrung stattfand, brachte es wohl für alle auf den Punkt: „Dieser Wettbewerb macht Spaß und sorgt für Zufriedenheit.“

 
 

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