Gogy – Unterricht bleibt halbtags

Am Samstag lädt das Gymnasium Goch zur offenen Tür mit vielen Informationen und Gesprächsangeboten.
Am Samstag lädt das Gymnasium Goch zur offenen Tür mit vielen Informationen und Gesprächsangeboten.
Foto: WAZ FotoPool
Eltern, Lehrerkollegium und Schüler des Gocher Gymnasiums waren sich einig

Goch.  Einstimmig. Eltern, Lehrerkollegium und Schüler des Gocher Gymnasiums waren sich einig: Sie wollen keine verpflichtende Ganztagsschule aus dem „GoGy“ machen. Die Stadtverwaltung als Schulträger antworteten jetzt schriftlich, dass sie dieses Votum selbstverständlich akzeptiere. Wie berichtet, waren die Überlegungen schon lange im Raum. Und die Diskussionen und Unterschriftenaktionen. „Es war emotional besetzt“, erinnert Schulleiter Dr. Christoph Peters. Abgewogen worden seien die Vorteile, die man Ganztagsschulen nachsage, und deren Bezug zur Gocher Schule. „Viele Schüler sind in Sportvereinen, Karnevalsvereinen, musikalisch oder in Kirchengemeinden aktiv“, zählt Peters auf. „Die Strukturen sollen erhalten bleiben“. Die verkürzte Schulzeit „G8“ fange man mit ein mal wöchentlichem Nachmittagsunterricht für die Fünf- bis Achtklässler und zwei mal für die Neuner auf. Von den 800 Schülern nutzen etwa 50 bis 60 eine freiwillige Über-Mittag-Betreuung der AWo.

Der „Hausaufgabenproblematik“ habe das Kollegium eine Fortbildung gewidmet, so Peters. Man arbeite nun verstärkt mit Wochen-Arbeitsplänen und baue nach Wunsch des Ministeriums mehr Schulaufgabeninhalte in den Unterricht ein. „Das erfordert ein Umdenken“, weiß Dr. Peters. Aber nun seien endlich für alle Fächer neue Kernlernpläne und die G-8-Bücher da.

Offene Tür am GoGy, Hubert-Houben-Straße 9, am Samstag, 25. Januar, 10 bis 13 Uhr.

 
 

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