Falsche Kritik

Wahlkampf. Offener Brief bezügliche der NRZ-Berichterstattung über Sonja Northing vom 25. August:

„Im Moment gibt es in Kleve einen Wahlkampf, der eher mit Speed-Dating als mit Kampf zu tun hat. Frau Northing immunisiert sich und ihre Sympathisanten gegen jeden Einbruch von Realität. Da gibt es viele Versprechen und Verheißungen, u.a. das einer „neuen Verwaltungskultur“. Da ist von einem kooperativen Führungsstil die Rede und von einem Ernst-Nehmen der Mitarbeiter. Wir denken, es reicht nicht aus, das zu wollen, Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit. Was wir als ehrenamtliche Politiker und Politikerinnen mitbekommen, ist, dass in unserer Verwaltung viele hochmotivierte und kompetente Mitarbeiter [...] bürgernah tätig sind. Schon heute bilden sie sich fort, sie erhalten vielfältige Unterstützung, um ihr berufliches Handeln ständig zu verbessern, damit sie teamfähiger und leitungskompetenter werden. Kann man jährlich im Haushalt nachlesen! Zwar kann alles immer noch besser werden, aber man kann der Verwaltung weder vorwerfen, dass sie hinter den Kulissen agiert, noch dass sie für Anfragen nicht zur Verfügung steht.

Alle Unterlagen für den Rat und die Ausschüsse sind im Internet einzusehen. Sämtliche öffentliche Dokumente liegen vor den Ausschuss- und Ratssitzungen aus und können mitgenommen werden. [...] Um die Kommunikation zwischen Bürgern und Bürgerinnen und Verwaltung zu erleichtern, wurde das Bürgerbüro eingerichtet. Alles das scheint Frau Northing nicht mitzubekommen. Wir haben den Ratssitzungen eine Bürgerfragestunde vorgeschaltet, die bisher meist von einem Klever Bürger genutzt wird. Die Verwaltung stemmt zur Zeit einige Großprojekte wie die Bebauung des Minoritenplatzes, das Rathaus, die Sanierung der Schulen [...], was die Arbeitskraft nicht nur eines Dezernenten fordert. Viel Lob bekommt sie dafür nicht, nur einmal, als sie es geschafft hat, in drei Stunden Platz für 150 Flüchtlinge zu schaffen! [...]