Den Sommer zum Angebotspreis buchen

Tim Howe Schröder, Head of Corporate Sales & Senior Marketing Manager Ryanair, Ludger van Bebber, CEO Airport Weeze“ Ryanair
Tim Howe Schröder, Head of Corporate Sales & Senior Marketing Manager Ryanair, Ludger van Bebber, CEO Airport Weeze“ Ryanair
Foto: Astrid Hoyer-Holderberg
Ryanair hat neue Ziele in Rumänien, Serbien und Marokko. Viele Flugpreise sinken

Weeze / Kreis Kleve..  Den durchschnittlichen Flugpreis ab Weeze in die europäische Welt senkt Ryanair zum Sommerflugplan von jetzt durchschnittlich 46 Euro auf unter 40 Euro. Der niedrige Ölpreis und damit Treibstoffkosten machen es möglich. 1,95 Millionen Kunden will die irische Fluglinie im nächsten Jahr ab hier befördern (plus drei Prozent). Wer schnell ist, kann bis Samstag um Mitternacht noch auf Angebotsflüge zu 19,99 Euro zugreifen.

43 Ziele steuert die stets junge Flotte (Maschinen durchschnittlich fünf Jahre alt) ab Weeze in 130 Flügen pro Woche an.

Die Landebahn in London liegt für Ryanair neuerdings nicht mehr in Stansted, sondern London-Luton, „ähnlich gut mit London verbunden wie bisher“, versprach gestern Tim Howe Schröder, Head of Corporate Sales, in Weeze. Vorläufige Slots: donnerstags morgens und sonntags abends.

Rausgefallen ist Rhodos. Aus dem Winter in den Sommerflugplan verlängert sind zwei Routen zweimal wöchentlich nach Nis in Serbien und Timisoara in Rumänien. Die sind für ethnische Fluggäste attraktiv, ähnlich wie das neue Ziel Nador in Marokko (bis Ende Mai zu 29,99 Euro). Rumänien und andere europäische Flughäfen hätten mittlerweile auch von sich aus Ryanair als Wunschpartner angesprochen.

„Das fliegende Produkt haben wird deutlich verschönert,“ beschreibt Schröder die Flugzeuge. Sie böten mehr Beinfreiheit, bekanntlich gebucht-feste Sitzplätze, mehr Stauraum für erlaubte zwei Handgepäckstücke und seien innen schicker.

Dass Ryanair sein Interesse am deutschen Markt ausbaut, schwächt Weeze aber nicht. Bisher wurden an vier Basen nur sieben Prozent der Kunden in die Luft gebracht, Ryanair strebt 20 Prozent an.

Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber: „Jeder Flughafen, ob groß oder klein, möchte wachsen und muss es auch, denn die Kosten gehen hoch.“ Es sei klar, dass er sich mit dem Partner mehr beschäftige, der Ausbau statt Konsolidierung plant. Van Bebber schwärmt von der immer einfacheren Buchung. „Die App ist nicht nur eine Verbesserung, sondern eine andere Dimension als das System vor fünf Jahren.“

Die Zusammensetzung der Fluggäste mit 60 Prozent Deutschen und 40 Prozent Niederländern spiegele exakt das Umfeld, das man in einer Autostunde Umkreis erreiche. „Wir arbeiten also auf einem Markt ohne Grenzen. Das ist eine tolle Sache“, sagt van Bebber. Aber er weiß auch: „Allerdings ist nur bei den Nutzern die Grenze weg. Nachholbedarf besteht bei der Infrastruktur zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Die ist nach wie vor ein Problem.“ Als Beispiel nennt er den Ausbau der Betuwelinie, der auf NL-Seite längst fertig ist. „Verrückt“.

119 Millionen Kunden bedient Ryanair insgesamt an den 85 Basen inclusive der nunmehr neun deutschen, auch in Nürnberg, Hamburg, Frankfurt. Auf 200 Millionen Passagiere in 550 Flugzeugen und den Titel größte Fluglinie Europas arbeitet man in den nächsten acht Jahren hin, sagte Tim Schröder.

Buchen kann man: Ryanair.com

 
 

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