Bäckerei Heicks ist auf optimale Größe gewachsen

Die Bäckerei Heicks startete zunächst in Kranenburg. Später, 1960. zog man in die Schwanenstadt.
Die Bäckerei Heicks startete zunächst in Kranenburg. Später, 1960. zog man in die Schwanenstadt.
Foto: privat
„Klever Schätze“: Die Bäckerei Heicks gibt’s seit 1954, zunächst in Kranenburg. Aus dem Einzelgeschäft musste schon wirtschaftlich eine nun elf Filialen starke Kette werden.

Kleve.. Ein Klever Schatz, der ins Umland expandiert und jetzt die „optimale Größe“ erreicht hat: Die einst von Kranenburg in die Schwanenstadt gezogene Bäckerei Heicks, von den Firmengründern Walter und Johanna Heicks als einzelnes Geschäft gegründet und geführt, hat von 1954 bis zum heutige n Tag ein schnelles Wachstum hingelegt.

Elf Filialen gibt es inzwischen in der ganzen Region. Gebacken wird zentral im Gewerbegebiet am Sonnenweg (das sicherte auch der Zusammenschluss mit Teutenberg). Und mehr als 200 Mitarbeiter sind täglich mit Brötchen, Süßgebäck und den inzwischen auch sechs angegliederten Cafés beschäftigt.

Sohn eines Getreidehändlers

Als sein Vater damals, nach dem Krieg, in Kranenburg als Sohn eines Xantener Getreidehändler anfing, weiß Sohn Walter Heicks, war Backen noch ein ganz anderes Geschäft. „Ein Großteil war Lebensmittelhandel, die Bäckerei nur nebenher. Mein Vater war im Aufsichtsrat der Rewe, die damals in Kleve saß. Und schon nach wenigen Jahren konnte er 1960 nach Kleve umziehen und das Haus an der Kavarinerstraße 45 kaufen.“

Es folgten Jahre der Beständigkeit und Qualität, die den guten Namen aufbauten, der Heicks für Backwaren bis heute ist. Auch als Walter Heicks 1981 übernahm – und kräftig umstrukturierte. „Die Lebensmittel habe ich ganz rausgenommen. Damals schon trugen sich Supermärkte nur noch ab 1000 Quadratmeter und mehr. Über dem Geschäft drüber war noch bis 1991 die Backstube an der Kavarinerstraße. Aber dann war klar, dass kleine Bäckereien nicht mehr alleine überlebensfähig sind.“

Keine weiteren Filialen

Also galt es neue Filialen zu gründen und einige mit dem Zusammenschluss mit Franz Teutenberg („Er war wie ein Ziehvater für mich“) auf der anderen Rheinseite dazu zu gewinnen. Bedburg-Hau, Elten, Emmerich, Goch, Kalkar, Kranenburg, Pfalzdorf – und in Kleve vier an Fischmarkt, in Kellen, Materborn und bis heute die erste an der Kavarinerstraße. „Das ist nun die optimale Größe. Nicht riesengroß werden, aber die Kosten im Griff halten“, sagt Walter Heicks. „Wir bleiben ein Unternehmen in der Region, halten den Kontakt zu den Menschen hier.

Und kaufen so viele Produkte wie möglich vor Ort ein. Milch, Käse, Fleisch – alles aus dem Kreis Kleve. Und von der Praline bis zum Schwarzbrot machen wir alles selber.“

Weitere Cafés sollen noch entstehen, wo sie bis heute noch nicht im Geschäft mit drin sind. Nachdem sein Sohn Christian bereits seit einigen Jahren im Betrieb mitarbeitet, hat der 59-Jährige schon die nächste Generation im Blick.

„Vielleicht schaffe ich es noch, dass meine Enkeltöchter mit herein kommen.“

 
 

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