Asylbewerber im Edelviertel

Hier werden bald 40 Asylbewerber wohnen.
Hier werden bald 40 Asylbewerber wohnen.
Foto: NRZ
Steuerberater Dieter Bachmann vermietet sein Haus an die Stadt Kleve – für bis zu zwei Jahre

Kleve.  Im Gespräch mit der NRZ hatte es Dieter Bachmann bereits angedeutet, jetzt ist es Wirklichkeit geworden: Der Klever Steuerberater hat seine Immobilie an der Nassauerallee kurzfristig an die Stadt Kleve für die Unterbringung von Flüchtlingen vermietet. Bachmann sagte gestern, dass man dies für zwei Jahre vorgesehen habe. Zumindest so lange, „bis der Bebauungsplan so geändert werde, dass man auch etwas damit anfangen könne.“

Wie berichtet, wollte Dieter Bachmann gemeinsam mit Kollegin Christina Rüttger und einem Ingenieur eine neue Kanzlei an der Nassauerallee errichten. Nach erheblichen Protesten der Nachbarn, die das Objekt als zu groß empfanden, wurde der Bebauungsplan für das Objekt von der Politik nicht geändert. Die Klever Stadtverwaltung hatte keine Bedenken gegen eine Änderung des Bebauungsplanes an dieser Stelle. Nun macht Bachmann den Weg für Asylbewerber frei. An dem Vorhaben eines Neubaus halte er weiter fest: In Kleve gebe es aber keine anderen geeigneten Grundstücke, so der Steuerberater zur NRZ.

In dem bestehenden Altbau werden nun 40 Asylbewerber unterbracht – auf einer Wohlfläche von 480 Quadratmetern. Der Einzug der Asylbewerber soll in der zweiten Februarhälfte erfolgen.

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