16 retten den SuS Kalkar

Kalkar..  Das könnte ein Rezept für viele Vereine sein: Wenn sich nicht genügend Ehrenamtler für eine kleinen Vorstand finden, dann vergrößert man ihn. Die Aufgaben auf viele Schultern verteilen, mit dieser Idee rettete der Sportverein SUS Kalkar am Wochenende seine Zukunft. 16 Köpfe zählt nun der Vorstand und wird in den nächsten Wochen die Aufgaben klar verteilen, sagt Ludger Braam – Leiter Leichtathletik (seit 25 Jahren) und jetzt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, der NRZ. Er weiß, Vorstandsposten zu besetzen ist „ein sich abzeichnendes Problem in vielen Vereine. In der Sitzung war ein stückweit Ratlosigkeit zu spüren, weil Lösungen nicht auf der Hand liegen. Es spiegeln sich gewisse gesellschaftliche Trends“. Die Kandidaten waren sich einig: Ein Verein mit rund 500 Mitgliedern und vor allem einer starken Jugendabteilung darf nicht „kaputt gehen“. Alle sind aus Überzeugung dabei, es sind keine Notlösungen. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Neuer Vorsitzender: Marco van de Löcht (spielte Badminton in Kalkar und Kleve), 2. Vorsitzender: Karl Lörks, Geschäftsführer: Gerd van Zadelhoff , Kassierer: Andreas Maas mit Sabine Kisters. Erweiterter Vorstand: Tobias Seegers, Torsten van de Wetering, Stefan Waechter, Eric Fengels, Manfred Voetmann, Ludger Braam. Beisitzer zur Unterstützung des Vorstandes: Bernd Kemper, Bernd Kisters, Marco Scholten, Heiner Seegers, Rudi Duursma.

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