Zwei Schulen verschmelzen

Kinder der ersten Klassen der Grundschule Langforthstraße und der Regenbogenschule sind zusammen gelaufen. 800 Euro von dem Sponsorenlauf überreichten sie jetzt an die „Oase“
Kinder der ersten Klassen der Grundschule Langforthstraße und der Regenbogenschule sind zusammen gelaufen. 800 Euro von dem Sponsorenlauf überreichten sie jetzt an die „Oase“
Foto: WAZ FotoPool
In Horsthausen ziehen die Regenbogenschule und die Grundschule Langforthstraße nach den Herbstferien zusammen. Ein gemeinsamer Sponsorenlauf war nur eine der Aktivitäten, die sie im letzten Jahr gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

Herne.  Zwei Grundschulen verschmelzen zu einer. In Horsthausen beziehen nach den Herbstferien die Grundschule Langforthstraße und die Regenbogenschule die ehemalige Hauptschule am Jürgens Hof. Monate des sich Annäherns liegen hinter den Schulen, die erst kürzlich eine Frucht ihres Zusammenwachsens übergaben: Sie spendeten der „Oase“, die auch Horsthauser Kinder verpflegt und betreut, 800 Euro. Doppelt so viel hatten die Kinder beim gemeinsamen Sponsorenlauf erwirtschaftet.

„Die andere Hälfte nutzen wir, um Pausenspiele für unsere neue Schule anzuschaffen“, berichtet Barbara Ocken-Bitter, Rektorin der Regenbogenschule und demnächst Leiterin der neuen „Grundschule Jürgens Hof“. Ihre Kollegin Elke Kock von der Langforth-straße verabschiedet sich in den Ruhestand.

Es war nicht die erste gemeinsame Aktivität. Die Schulleiterin denkt an das Spielfest im letzten Jahr, auch das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ wurde vor den 3. und 4. Klassen beider Schulen aufgeführt. Die „Schnupperschule“, ein regelmäßiges Angebot für die I-Dötze in spe, fand für alle in der Langforth-straße statt, wo demnächst auch Einschulung ist und die beiden ersten Klassen bis zum Umzug bleiben.

Das Mobiliar steht dann schon am Jürgens Hof. Ein Teil des Hauptschulgebäudes sei bereits frei und gestrichen, berichtet die Schulleiterin. Der Rest wird in den Ferien renoviert. Dann soll auch die Außenanlage mit 50-Meter-Laufbahn und Sprunggrube als Ersatz für den Sportplatz Elpeshof hergerichtet werden.

Bis zum Start im Oktober, hofft die Schulleiterin, sollte dann auch die versprochene Ampel an der Autobahnausfahrt Horsthauser Straße installiert, weiteres Grün zurückgeschnitten, Beleuchtung angebracht und das verwilderte Gelände an der Langforthstraße hergerichtet sein. Dann können sich die Lehrer, die alle übernommen werden, wieder voll ihren pädagogischen Aufgaben widmen. Es sei nicht immer einfach gewesen, als Kollegium zusammenzuwachsen, räumt Ocken-Bitter ein. „Jeder möchte behalten, was an seiner Schule für gut empfunden wurde. Da muss man einen Kompromiss finden.“

 
 

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