Wanderlust und Sommerlaune

Auch ohne Sonne kann man  Sommerlaune erzeugen - zum Beispiel mit volkstümlichen Liedgut. So geschehen beim Konzert in der St. Barbara Kirche.  Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
Auch ohne Sonne kann man Sommerlaune erzeugen - zum Beispiel mit volkstümlichen Liedgut. So geschehen beim Konzert in der St. Barbara Kirche. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
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Herne. Einen Reigen volkstümlicher Melodien präsentierten die Chorgemeinschaft Herne-Horsthausen und die Mandolinen Konzert-Gesellschaft bei ihrem Konzert - und weckten dabei auf musikalische Weise die Wanderlust und Sommerlaune

Ein bunter Reigen volkstümlicher Melodien stand am Samstag auf dem Programm des Frühlingskonzertes der Chorgemeinschaft Herne-Horsthausen und der Mandolinen Konzert-Gesellschaft Herne 24 in der St. Barbara-Kirche.

Seit 1979 hat sich die Chorgemeinschaft der Pflege des volkstümlichen Liedgutes gewidmet. Und das hört man auch: Mit viel Freude sind die 22 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Werner Sawatzki bei der Sache. Das Einstandslied „Musik liebt die Welt“ von Emil Rabe zeichnet sich durch gut gehaltene Tempi aus. „Eigentlich sind wir 32 aktive Sänger, aber heute fallen zehn Mitglieder wegen Krankheit aus,“ sagt Vorsitzender Dietrich Dombrowski.

Willy Sendts „Jetzt kommen die lustigen Tage“ und Peter Brungs „Frühling“ stimmen die Besucher trotz des leichten Sommerregens auf die Jahreszeit ein. Bei Franz Biebls „Im Frühtau zu Berge wir zieh’n“ kommt Wanderlust auf.

Pianistin Nina Schröder zeigt unter anderem in einem Medley aus Dave Brubecks „Take Five“, dass sie nicht nur eine einfühlsame Begleiterin ist: Klar umrissene Formen und klangschöne Phrasierungen verbinden sich in ihrer Interpretation mit sicherer Geläufigkeit und expressiv nachgezeichneten Entwicklungsprozessen.

Für Stimmung sorgt auch das Mandolinenorchester unter Leitung von Brigitte Koslowski. Mit Johannes Koks „Continental Souvenir“ und Antje Husemanns „Sommerlaunen“ beschwören die Musiker das mediterrane Flair lauwarmer Sommerabende. Vibrierende Tremoli, pulsierende Rhythmen und dunkle, Unheil verkündende Klangfarben charakterisieren das mitreißend gespielte „Godfather“-Thema aus Nino Rotas Filmmusik zu „Der Pate“.

Mit kraftvollem Chorklang begeistert die Chorgemeinschaft Herne-Horsthausen vor allem in Felix Mendelssohn-Bartholdys „Abschied vom Walde“. Mit Liedern von Robert Schumann, Werner Sawatzki, Willi Althoff und Quirin Rische klingt ein stimmungsvolles Konzert aus.

 
 

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