Vom Ei zum Regenschirm: Ausstellungen bei Flottmann 2015

Mark Swysens „Utopiart“ aus Regenschirmen.
Mark Swysens „Utopiart“ aus Regenschirmen.
Foto: Swysen
Die Flottmann-Hallen setzen auf Installationen und Skulpturen. Darüber hinaus sind Peter Grzan und dem Herner Künstlerbund Ausstellungen gewidmet.

Herne..  Mit Peter Könitz und Hermann EsRichter haben die Flottmann-Hallen das Ausstellungsjahr eröffnet. Große Edelstahlobjekte von Könitz kontrastieren mit scheinbar zufällig zusammengefügten Objekten EsRichters. Der Titel „1+1= zweierlei“ bringt das noch bis zum 22. Februar währende Zusammenspiel auf eine Formel. Was Jutta Laurinat als Ausstellungskoordinatorin sonst vorhat, verrät die folgende Übersicht.

Mark Swysen

Den Belgier Mark Swysen hat Jutta Laurinat im Mai letzten Jahres in der Maschinenhalle in Herten-Scherlebeck gesehen, wo der Künstler fünf raumgreifende, organisch anmutende Konstruktionen aus transparenter Kunststofffolie, PET-Flaschen, Polycarbonat-Scheiben, Spiegeln und lichtreflektierenden Aluminiumstangen gezeigt hat, teilweise begehbar, akustisch unterlegt oder durch Batterien angetrieben. In Herne will er unter dem kryptischen Titel „I21 AAA: der ankünftigen Abschied des Abendlandes“ installativ arbeiten. Er hinterfragt die Dynamik des menschlichen Zusammenlebens (7. März bis 19 April).

Peter Grzan

Dem im letzten Jahr verstorbenen Künstler Peter Grzan ist eine Ausstellung gewidmet, die teilweise parallel dazu läuft: „Grzans Maler-Ei“ mit 50 Eierobjekten, die teilweise schon in der Hülsmann-Brauerei als „Ovulationszentrum“ zu sehen waren, und selten gezeigter Malerei. Die Sonderausstellung läuft in Halle IV und im Forum, wo die Galerie mit Sonnenschirmen bestückt werden soll. (30. März bis 12. April)

Schwickerath & Thomas

Zwei alte Bekannte der Flottmann-Hallen sind vom 16. Mai bis 28. Juni eingeladen, Peter Schwickerath und Norbert Thomas. Beide haben schon Skulpturen für das Außengelände gefertigt, Schwickerath einen Stahlbogen und Thomas eine Raum-Form aus Edelstahl. Dieses Mal zeigen beide Künstler Arbeiten in der Halle.

25 Jahre HKB

Wie im letzten Jahr wird es auch 2015 eine Kooperation von vier Ausstellungsorten geben. Flottmann-Hallen, Volkshochschule Wanne, Städtische Galerie und die Künstlerzeche Unser Fritz, die letztes Jahr Helmut Bettenhausen gewürdigt haben, rücken Künstler des Herner Künstlerbundes (HKB) in den Fokus. Anlass ist dessen 25-jähriges Bestehen. „Wir wollen Arbeiten von lebenden und verstorbenen Künstlern zeigen“, sagt Jutta Laurinat. Die Planung steht noch nicht komplett. Wahrscheinlich werden aber in den Flottmann-Hallen Skulpturen und Installationen präsentiert (22. August bis 11. Oktober).

Brigitte Wiegmann

Und zum Jahresende wird es noch einmal bunt. „Farben sehen“ heißt die Ausstellung von Brigitte Wiegmann aus Bottrop, die Quadrate in rot, grün, gelb und blau zu Flächen anordnet. Zu sehen in den Flottmann-Hallen vom 14. November bis 20. Dezember.

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