Steuerkanzlei zieht im kommenden Jahr nach Hibernia

Mit seinen klaren Formen erinnert der Kanzlei-Neubau von Falck Mohrmann & Partner an den Bauhausstil. Spätestens Ende 2016 soll das Gebäude bezugsfertig sein.
Mit seinen klaren Formen erinnert der Kanzlei-Neubau von Falck Mohrmann & Partner an den Bauhausstil. Spätestens Ende 2016 soll das Gebäude bezugsfertig sein.
Foto: FMP
Im Gewerbegebiet Hibernia wird sich eine weitere Lücke füllen. Die Steuerkanzlei Falck Mohrmann & Partner plant dort einem Neubau.

Herne..  Im Gewerbegebiet Hibernia in Holsterhausen wird sich in den kommenden Monaten eine weitere Lücke füllen: Das Unternehmen Falck Mohrmann & Partner (FMP) wird dort seine bisherigen Standorte in Eickel und in Herne-Mitte in einem Neubau zusammenführen.

1984 von Edgar Falck - quasi als Einzelkämpfer - gegründet, hat sich die Gesellschaft laut Marc Oliver Falck im Laufe der Zeit zu einer der größten Kanzleien in Herne entwickelt. Neben der Steuer- und Steuerrechtsberatung bietet FMP auch Wirtschaftsprüfungen für größere Unternehmen an. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Kanzlei 2015 von Focus-Money als „TOP -Steuerberater“ in der Gruppe mittlere Kanzleien in Deutschland ausgezeichnet.

FMP beschäftigt neben den drei Partnern 18 fachliche Mitarbeiter und zwei Aushilfen.

Der Standort im Herzen von Eickel platze aus allen Nähten, außerdem entspreche das Gebäude, das früher ein Wohnhaus war, nicht mehr den Anforderungen. Falck: „Auch in den Herner Räumlichkeiten wird es langsam knapp.“ Und das Unternehmen will weiter wachsen. Zurzeit sei man in Gesprächen mit potenziellen Partnern aus anderen Städten, die Zahl der Mitarbeiter könne auf 28 steigen.

So stand irgendwann die Entscheidung fest: Neubau. Dass FMP zu Hibernia zieht, sei einerseits darauf zurückzuführen, dass man Herne stärken wolle. Andererseits kommen etwa 60 Prozent der Mandanten nicht aus Herne - und haben in Holsterhausen in unmittelbarer Nähe der A43 eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung.

Das neue Gebäude wird an der Ecke Lindenallee/Koniner Straße (in unmittelbarer Nähe zur künstlichen Gracht) entstehen. Falck: „Die Wirtschaftsförderung hat uns bei der Grundstückssuche unterstützt.“ Der Entwurf des Bochumer Architekturbüros Tor 5, das in Herne die Neubauten der Langkau GmbH und der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd plante, sieht einen verklinkerten Baukörper vor, der mit seinen klaren Formen an den Bauhausstil erinnert. Das Haus wird über eine Nutzfläche von rund 770 Quadratmetern verfügen. Der Bauantrag sei gestellt, so Falck. Er hofft, dass die Bauarbeiten noch in diesem Oktober beginnen können. Spätestens Ende des kommenden Jahres will FMP in den Neubau einziehen.

 
 

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