„Spielewahnsinn“ bricht wieder im Kulturzentrum Herne aus

Bereiten sich auf den „Spielewahnsinn“ vor: v.l. Christian Wiezorrek, Peter Janshoff, Michael Lagers und Susanne Klaus in der Spieliothek.
Bereiten sich auf den „Spielewahnsinn“ vor: v.l. Christian Wiezorrek, Peter Janshoff, Michael Lagers und Susanne Klaus in der Spieliothek.
Foto: Ralph Bodemer
Vom 20. bis zum 22. Mai können Fans dort Neuheiten ausprobieren und sich bei Turnieren mit anderen Besuchern messen.

Herne..  Es ist eine Parallelwelt, in die alljährlich über 3000 Spielefans im Kulturzentrum eintreten. Beim „Spielwahnsinn“ erwartet sie das Neueste vom Neuen, Spiele, die von den Verlagen zum Teil erst gerade auf den Markt gebracht werden. Hier können sie stundenlang ausprobiert werden. Und das Beste: Hier erklärt jemand die Regeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Spielezentrums nämlich, die die Organisation des Events übernehmen und die sich gerade noch mit den Neuerscheinungen vertraut machen. Am Wochenende nach Pfingsten, vom 20. bis 22. Mai, wird es dann ernst.

Aussteller in Herne

Über 40 Aussteller sind dann in Herne, um selbst an ihren Ständen für ihre Neuheiten zu werben. Andere bemustern das Spielezentrum, das auf diese Weise noch einmal 300 bis 350 neue Spiele bekommt und später auch dauerhaft in seine Spielio-thek einreihen darf, die inzwischen 11000 Exemplare zählt.

Was sind die Trends? Peter Janshoff der Leiter des Spielezentrums, tut sich mit der Beantwortung etwas schwer. „Zwei, drei Verlage übertragen die Visualität des Computers auf das Spielbrett“, sagt er. Das komme bei den Spielern um die 20 sehr gut an und sei wirklich neu. Vor einigen Jahren hätten sich die sechseckigen Felder durchgesetzt, fällt ihm noch ein. Ansonsten fußten auch neue Spiele immer wieder auf bekannten Regeln. Mit über 1000 Neuheiten habe der Spielemarkt 2015 einen wahren Boom erlebt.

Turniere im Kuz und im Museum

Aber auch den Wettkampfgedanken bedient der „Spielewahnsinn“. So wird dort am Samstag, 21. Mai, traditionell das Finale der Deutschen Meisterschaften im Brettspiel ausgetragen, mit 36 Mannschaften. Und am Sonntag läuft im LWL-Museum für Archäologie wieder das Finale von „Seven Wonders“ - mitten in der Dauerausstellung. Das Museum kooperiert zum wiederholten Mal mit dem Spielezentrum.

Diese beiden Endrunden sind die einzigen, die keine Spieler mehr aufnehmen. Anders die Turniere von „Siedler von Catan“, „Carcassonne“ oder „Hans im Glück“, bei denen ebenfalls Fans aus ganz Deutschland mitmachen. Peter Janshoff weist zudem auf die Memory-Meisterschaften hin, für Spieler ab vier Jahren, die in verschiedenen Gruppen ausgetragen werden. Dort sollte man sich am Samstag oder Sonntag bis 12 Uhr angemeldet haben.

Das Herner Archäologiemuseum startet immer mal wieder mit dem Spielezentrum gemeinsame Aktionen, auch bei der langen Museumsnacht oder bei der Extraschicht. Am Sonntag, 22. Mai, ist passenderweise gleichzeitig Internationaler Museumstag mit stündlichem Programm und Mitmachgrabungen im Grabungscamp für Schnuppergruppen. Es gibt ein Kombiticket mit dem „Spielewahnsinn“.

Rallye mit drei Stationen

Dritter im Bunde ist an dem Sonntag Radio Herne. Der Lokalsender öffnet von 11 bis 15 Uhr die Türen und treibt sich vor dem Kuz herum, wo jeder bei einem Musikquiz mitmachen kann. Wer im Zuge einer Rallye alle drei Partner aufsucht, kann sich jeweils einen Stempel geben lassen und etwas gewinnen.

 
 

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