SPD: Zwei Ratsfrauen wollen in den Bundestag

Zwei Ratsfrauen wollen den Bundestagskandidaten Gerd Bollmann (2.v.re.) in berlin beerben: Anke Hildenbrand (2.v.l.) und Michelle Müntefering (re.). Der Landtagsabgeordnete Alexander Vogt (l.) will  im März SPD-Chef in Herne werden - als Nachfolger von Gerd Bollmann.  Foto: Uwe Möller WAZ FotoPool
Zwei Ratsfrauen wollen den Bundestagskandidaten Gerd Bollmann (2.v.re.) in berlin beerben: Anke Hildenbrand (2.v.l.) und Michelle Müntefering (re.). Der Landtagsabgeordnete Alexander Vogt (l.) will im März SPD-Chef in Herne werden - als Nachfolger von Gerd Bollmann. Foto: Uwe Möller WAZ FotoPool
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Anke Hildenbrand und Michelle Müntefering wollen in den Bundestag. Die beiden Stadtverordneten der SPD haben sich am Montagabend erklärt.

Bei dem SPD-Vorstandstreffen stand unter anderem diese (in Parteikreisen mit Spannung erwartete) Personalie auf der Tagesordnung.

Wer von den beiden Politikerinnen die Nachfolge von Gerd Bollmann (SPD) im Wahlkreis Herne/Bochum II antreten soll, entscheidet sich erst nach den Sommerferien. Zunächst entscheidet – wahrscheinlich im September – ein Unterbezirksparteitag vor Ort über den Herner Kandidaten; theoretisch können bis dahin weitere SPD-Interessenten ihren Hut in den Ring werfen. Anschließend entscheidet eine Wahlkreisdelegiertenkonferenz – dann unter Beteiligung der Bochumer SPD – über den gemeinsamen SPD-Kandidaten. Ob die Nachbarstadt einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt, ist noch ungewiss.

Gerd Bollmann (64) kann sich beide Kandidatinnen „gut im Bundestag vorstellen“. Bollmann tritt bei der Bundestagswahl nicht mehr an und nimmt im März auch Abschied von der SPD-Spitze. Sowohl Hildenbrand (48) als auch Müntefering (31) hätten sich um die SPD verdient gemacht, sagte Bollmann am Abend zur WAZ.

 
 

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