Quicklebendig, mitten im Revier

Wanne-Eickel — der Name hat schon was. Viele lächeln darüber, landauf, landab, und so mancher verbindet mit ihm etwas Provinzielles, denkt, die Leute hier leben hinter dem Mond. Von wegen: Der Mond, das vorab, ist unser, und wir sind hier, bitte schön, mitten drin im Ruhrgebiet, umgeben von Industrie (zum Glück, denn sie sorgt für Jobs), aber auch von viel Kultur und reichlich Grün, wir sind quicklebendig, wohnen gerne hier, trotz mancher Probleme, die man gar nicht wegreden kann. Und Wanne-Eichel hat Geschichte, versinnbildlicht etwa durch den Dreiecksockel vor dem Hauptbahnhof: Der Bergmann, der Binnenschiffer und der Eisenbahner verweisen auf die tragenden Säulen der einst selbstständigen Stadt. Was kam, war der Strukturwandel, der auch diese Stadt bitter traf und trifft. Aber sie gab nie auf. Der Stadtumbau in Unser Fritz oder in Wanne-Mitte zeigt das beispielhaft, viele Maßnahmen haben das Stadtbild deutlich verschönert, darauf gilt es aufzubauen. Und Wanne-Eickel hat so manches zu bieten, die Kirmes, na klar, aber auch viele andere Feste, hinzu kommen Sport oder Kultur. Von all dem wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe berichten. Viel Spaß bei der Lektüre!

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