Outlet-Center lässt weiter auf sich warten

Foto: Fotografie Winfried Labus / WAZ

Herne.. Das ehemalige Hertie-Haus in Herne-Mitte bleibt bis auf Weiteres verwaist. Der angekündigte Einzug des „K + K Outlet-Center“ in das leerstehende Gebäude auf der Bahnhofstraße wird verschoben – zum zweiten Mal.

Spätestens Anfang 2012, so Wilhelm Naß, Verwaltungschef des potenziellen Betreibers „K +K“ (Mönchengladbach), soll das Kaufhaus aber an den Start gehen.

Seit gut zweieinhalb Jahren liegt das Gebäude am Robert-Brauner-Platz im Dornröschenschlaf. Mit allen Konsequenzen: Die Schaufenster verdrecken zusehends, wer durch die schmierigen Fenster schaut, sieht Staub allenthalben, und der Alarm am Eingang zu den Parkebenen blinkt ununterbrochen. Eigentlich, so hatte es Naß im Juni gegenüber der WAZ angekündigt, sollte das ehemalige Karstadt- und spätere Hertie-Haus längst wieder im neuen Glanz erstrahlen – mit besagtem Outlet-Center.

Bislang geben am Gebäude nur Hinweisschilder darüber Auskunft, dass K + K „demnächst“ eröffnen wolle. Dass das Wort „demnächst“ Auslegungssache ist, zeigt sich nun. Hatte das Handelsunternehmen die Eröffnung zunächst von Ende Juli auf September verschoben, mit dem Hinweis, dass in dem Projekt mehr Arbeit stecke als erwartet, so sollen die Pforten jetzt erst im Winter öffnen. „Wir würden das Weihnachtsgeschäft gerne mitnehmen, aber wahrscheinlich wird es doch Januar.“ Grund für die neuerliche Verzögerung? „Personelle Veränderungen“ im Gladbecker Outlet-Center, so Naß, ohne ins Detail zu gehen. Ob K + K überhaupt noch komme? „Natürlich“, sagt Naß.

Nach und nach, so die Absicht, will K + K gesamte Gebäude „bespielen“. Angeboten werden sollen Waren, die in der City nicht oder nur begrenzt angeboten werden, darunter Kurzwaren und Multimedia-Artikel. Auch eine Cafeteria ist geplant.

 
 

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