Neville Tranter kommt mit „Mathilde“

Zart, zäh, zerzaust – so hängt sie an ihrem Geburtstag an einer Garderobenstange und macht müde ihre Übungen: die 102-jährige Mathilde. Im Altersheim wird ihr zu Ehren eine Feier vorbereitet. Doch Mathilde wartet auf ein Zeichen von Jean-Michel, ihrem Liebsten aus vergangenen Zeiten . . . Fast alle Stücke des in den Niederlanden lebende Australiers Neville Tranter wurden in den vergangenen Jahren bei Flottmann gezeigt. Von „Salomé“ über „Molière“, „Punch & Judy“, „Cuniculus“ und „Vampyr“ bis hin zum unvergesslichen „Schicklgruber“ über die letzten Tage Hitlers im Führerbunker. Am Freitag, 6. Februar, 20 Uhr, machen Tranter und sein Stuffed Puppet Theatre wieder Station in den Flottmann-Hallen. Sein neuestes Stück porträtiert - in leicht verständlichem Englisch - Mathilde und die Menschen, die mit ihr verbunden sind. „Eine Rückschau auf eine Zeit des Hoffens und Erinnerns. Eine tragikomische Geschichte über die Angst vor dem Tod, über das Loslassen und über das Sprechen als Existenzbeweis, als Selbstvergewisserung eigener Stärke und Kraft der Imagination“, heißt es in der Ankündigung.

Neville Tranter begeistert und fasziniert das Publikum seit mehr als 30 Jahren weltweit und gilt als einer der großen Erneuerer der Puppentheater-Kunst.

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