Neues Programm: Das Kulturzentrum voller Geigen

Die Herner Symphoniker.
Die Herner Symphoniker.
Foto: Michael Korte
Die Konzertreihe des Kulturzentrum kommt mit einem neuem Programm. Die Veranstalter setzen auf Herner Ensembles und überregional bekannte Orchester.

Herne..  Die Konzert-Reihe im Kulturzentrum setzt auch in der neuen Saison auf eine Mischung aus Herner Ensembles und überregional bekannten Orchestern. Um die 300 Abonnenten halten der Reihe die Treue, dazu werden in der Regel weitere 100 Einzelkarten an einem Abend verkauft. Auch wenn das Kulturzentrum damit nicht ausgelastet ist, hält das Kulturbüro an der Abo-Reihe fest: „Wir möchten denen, die in Herne etwas erleben möchten, etwas bieten“, sagt der stellvertretende Leiter Klaus-Dieter Gülck. Unterstützung bei der Programmzusammenstellung leistete zum dritten Mal Bernd Zinsius, bekannt als Dozent der Städtischen Musikschule. Seinen Kontakten ist etwa der gemeinsame Abend der Kammerphilharmonie Amadé mit dem Posaunisten und Alphornisten Otmar Strobel zu verdanken. Die Konzerte in Kürze:

Neue Philharmonie Westfalen

Unter der Leitung ihres neuen Generalmusikdirektors Rasmus Baumann spielen die Gelsenkirchender Musiker in großer Besetzung. Thomas Duis hat den Klavierpart übernommen. „Aus der neuen Welt“ verbindet drei Kompositionen auf der Suche nach einem amerikanischen Kunstidiom, geschrieben von zwei tschechischen Komponisten, Antonin Dvořák und Jaromir Weinberger, aus der alten Welt und einem gebürtigen Amerikaner, Edward MacDowell, „dem es als erstem amerikanischen Komponisten gelang, den Europäern Paroli zu bieten“, so Zinsius. Dienstag, 15. September, 19.30 Uhr.

Philharmonia Hungarica

Die „Night of Glory“ mit dem Philharmonie Hungarica Festivalorchester kredenzt unter der Leitung von Nissim Frank dem Publikum ein Menü „À la Française“ - „ein Feuerwerk der guten Laune“, so Zinsius, „mit Hits, die jeder kennt“. Als Amuse Gueule reicht Frank die Ouvertüre zur Operette „Orpheus in der Unterwelt“. Zur Vorbereitung auf den ersten Hauptgang folgen „Pavane à la Fauré“ und ein Walzer aus der „Margarethe“. Danach der erste Hauptgang: Bizet. „La Danse Macabre“ bereitet den zweiten Hauptgang für Klavier und Orchester vor. Das Geheimnis dieses Abends bleibt das Dessert. Wird sich Pianist Oleg Poliansky zu einer kleinen Süßigkeit überreden lassen? Es moderiert Volker Zwetzschke. Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr

Kammerphilharmonie Amadé

Kompositionslehrer wie Leopold Mozart und Johann Georg Albrechtsberger, und ihre Schüler stehen bei den „Perfekten Proportionen“ im Mittelpunkt und es wird ein wenig exotisch. Solist des Abends ist Otmar Strobel, langjähriger Soloposaunist des Gewandhausorchester Leipzig, heute Professor für Posaune an der Musikhochschule Detmold. Er bringt nicht nur Posaune sondern auch Alphorn mit. Die Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld rundet das Programm durch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, wie der „Cassation B-Dur“, und der „Merkur“ Sinfonie von Joseph Haydn ab. Dienstag, 26. Januar, 19.30 Uhr.

Musikverein Wanne-Eickel

Der Oratorienchor des Musikvereins Wanne-Eickel bestreitet das vierte Konzert, in dem es um musikalische Trauerarbeit geht. Beethovens Musik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“ und das „Requiem c-Moll für Chor und Orchester“ von Cherubini erklingen. Beethoven war von dem Komponisten Cherubini so begeistert, dass er sich das Requiem als Musik zu seiner eigenen Beerdigung wünschte. Die Leitung liegt wie immer in den Händen von Frank D. Ziebler. Den Orchesterpart übernehmen Musiker der Bochumer Symphoniker. Sonntag, 6. März, 18 Uhr

Herner Symphoniker

Die Herner Symphoniker und ihr Hausdirigent Elmar Witt feiern ihr 20jähriges Bestehen. Damit es auch musikalisch ein richtiges Fest wird, haben die Herner

Symphoniker den Chor Invitation (Leitung Joachim Stückemann) zu diesem Konzert zum Europatag eingeladen. Mindestens 120 Sänger und Musiker werden auf der Bühne erwartet. Das Konzert beginnt mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms, danach gesellt sich zu Orchester und Chor ein Pianist. Auf dem Programm steht Beethovens 7. Sinfonie, eine Fantasie für Klavier, Chor und Orchester. Donnerstag, 5. Mai, 18 Uhr.

 
 

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