Neuer Radführer weist den Weg durchs Revier

Auf Radtour durch das mittlere Ruhrgebiet: Der RVR stellts sein neues Karten-Set für das Herzstück der Metropole Ruhr am Erzbahnkiosk in Gelsenkirchen-Ückendorf vor. Im Bild (v.l.) Martin Tönnes (RVR), Holger Müller (Betreiber Erzbahnkiosk) und Horst Schiereck ( Oberbürgermeister der Stadt Herne und Vorsitzender der Verbandsversammlung des RVR). Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool
Auf Radtour durch das mittlere Ruhrgebiet: Der RVR stellts sein neues Karten-Set für das Herzstück der Metropole Ruhr am Erzbahnkiosk in Gelsenkirchen-Ückendorf vor. Im Bild (v.l.) Martin Tönnes (RVR), Holger Müller (Betreiber Erzbahnkiosk) und Horst Schiereck ( Oberbürgermeister der Stadt Herne und Vorsitzender der Verbandsversammlung des RVR). Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool
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Der RVR hat die Karte „Mittleres Ruhrgebiet samt Begleitbuch neu aufgelegt.

Herne. Horst Schiereck ist ein Fan der Erzbahntrasse. Sie biete nicht nur einen „faszinierenden Blick“ auf das Ruhrgebiet, sondern zeige auch, welche „Ingenieurleistungen hier vor Jahrzehnten vollbracht wurden“. Der OB, auch Vorsitzender der Verbandsversammlung im Regionalverband Ruhr (RVR), ist deshalb oft mit dem Rad zwischen Wanne, Bochum und Gelsenkirchen unterwegs. Wenn das Stadtoberhaupt das nächste Mal mit der Familie oder einer Polit-Delegation auf Entdeckungsreise geht, kann er auf den neu aufgelegten Radführer „Mittleres Ruhrgebiet“ zurückgreifen, den der RVR jetzt vorgestellt hat.

Sehenswürdigkeiten

Für 10 Euro gibt es neben einer detaillierten Karte ein Begleitbüchlein, das bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten beschreibt. Im kurzen Kapitel „Herne“ finden sich bündige Passagen u.a. über die Akademie, den Mondpalast und den Jachthafen Friedrich der Große. Der Radführer ist nicht nur in Buchhandlungen erhältlich, sondern auch in Holger Müllers Kiosk an der Erzbahntrasse – genau an der Kreuzung zwischen Bickern, dem Bochumer Westpark und Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen.

Die Schaffung einer guten Fahrrad-Infrastruktur ist aus Sicht des RVR wichtig für die Entwicklung des Reviers. Rund 20 Mio. Euro investierte der Verband nach eigenen Angaben bislang in Radwege.

Radschnellweg

„In den letzten Jahren haben wir uns eher dem Freizeitverkehr gewidmet“, sagt Martin Tönnes vom RVR. „Jetzt wollen wir uns vermehrt um den Alltagsverkehr kümmern.“ Aktuellstes Projekt: Schaffung eines „Radschnellwegs“ quer durchs Ruhrgebiet.

 
 

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