Max-Wiethoff-Schule: Stadt findet Ursache für Gestank im Pavillon

Seit vielen Jahren klagt die Max-Wiethoff-Schule über einen unerträglichen Gestank in dem Pavillon auf dem Schulhof (wir berichteten mehrfach). Nun glaubt die Stadt endlich die Ursache für die unangenehmen Gerüche in den Räumen der Sodinger Grundschule gefunden zu haben.

Auf „Staunässe“ und „verrottendes Material“ unter den vom Offenen Ganztagsbereich genutzten Räumlichkeiten sei der Gestank zurückzuführen, erklärt Stadtsprecher Horst Martens auf Anfrage. Der Geruch sei durch den Fußboden in den Pavillon gezogen.

In dieser Woche hat die Stadt mit den Arbeiten im und am Schulpavillon begonnen. Unter anderem werde der alte Fußboden entfernt und durch einen neuen Belag besetzt, der zur Abdichtung an den Wänden „hochgezogen“ und verschweißt werde, so Horst Martens. Außerdem werde das Kiesbett unter dem Pavillon entfernt, die Sockelverkleidung ersetzt und für eine „Belüftung“ gesorgt.

In rund vier Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein Teil des Offenen Ganztagsbereichs ist ins Hauptgebäude der Schule verlagert worden. Angesichts der langen Vorgeschichte hält sich Schulleiterin Ute Leipski mit einem abschließenden Urteil noch zurück: „Wir hoffen, dass das Problem damit endlich gelöst werden kann“, sagt sie zur WAZ.

Druck aus der Politik

Dass es nun bei der Stadt beziehungsweise beim städtischen Gebäudemanagement relativ schnell gegangen ist, dürfte auch auf den Druck aus der Politik zurückzuführen sein. Der Schulausschuss hatte Mitte Juli in der Max-Wiethoff-Schule getagt, weil die Grundschule sich (mal wieder) über den Gestank in den Pavillons sowie über nächtlichen Vandalismus auf dem Schulhof geklagt hatte.

 
 

EURE FAVORITEN