Mädchen in Herne bedrängt und begrapscht

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services
Prozess gegen irakischen Asylbewerber hat am Freitag begonnen. Die Öffentlickhkeit ist ausgeschlossen.

Herne..  Es passierte direkt vor der Kreuzkirche. Am Morgen des 1. Advent soll ein irakischer Asylbewerber dort ein 13-jähriges Mädchen begrapscht haben. Seit Freitag beschäftigt der sexuelle Übergriff das Bochumer Landgericht.

Kapuzenpulli, Jeans und Dreitagebart: Als der 20-Jährige von zwei Wachtmeistern in den Gerichtssaal geführt wurde, war er sichtlich angespannt. Knapp sechs Monate ist es inzwischen her, dass er Frauen und Mädchen in panische Angst versetzt haben soll. Seitdem sitzt er in der geschlossenen Psychiatrie. Die Diagnose: schwere Schizophrenie.

Auf dem Weg zum Gottesdienst

Die 13-jährige Schülerin war auf dem Weg zum Gottesdienst, als es plötzlich nach der Uhrzeit gefragt wurde. Die zweite Frage ließ sie dann aber schon stutzig werden: „Hast Du einen Freund?“ Danach ging dann alles ganz schnell. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 20-Jährige das Mädchen an den Schultern festgehalten und überall begrapscht hat. Erst als es laut um Hilfe schrie, soll er von ihr abgelassen haben.

Die 13-Jährige rannte in die Kirche, erzählte alles dem Pastor, dann kam auch schon die Polizei. Erschreckend: Der 20-jährige Iraker war erst kurz vor der Tat aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Er hatte die Nacht in einer Zelle verbracht, weil er auf der Bahnhofstraße eine Frau bis zu ihrer Haustür verfolgt und dort ebenfalls massiv sexuell bedrängt haben soll. Wie es heißt, wollte er sich durch ihre Angst sexuell stimulieren. Wie der Beschuldigte zu den Vorwürfen steht, ist unklar. Der Prozess findet komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 
 

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