Layment rocken die Sonne

Sänger Marosh von Layment auf der Bühne in der „Sonne“                                                                                             Foto: Thomas Schild
Sänger Marosh von Layment auf der Bühne in der „Sonne“ Foto: Thomas Schild
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Die Herner Band trat zusammen mit einigen Gastmusikern in der ausverkauften Kulturgaststätte „Die Sonne“ am Shamrockring auf.

Herne.. „Weihnachten steht vor der Tür und es ist uns egal“, stellt Marosh klar. Ein bisschen besinnlich wird es dann aber doch: Mit „Sad Lisa“ von Cat Stevens und „Hurt“ von Johnny Cash schlagen Layment beim „Acoustic Winter 2011“- Konzert neben den harten auch mal ganz ruhige Töne an.

120 Fans, Freunde und Bekannte drängen sich am Samstagabend im Veranstaltungsraum der Sonne am Shamrockring. Das Konzert ist restlos ausverkauft. Am Folgetag findet daher eine Zusatzveranstaltung statt. Nachdem die dreiköpfige Coverband „Sherry Flip“ mit Songs von David Bowie, Police und Sting vorgelegt hat, machen sich Layment und Freunde auf zur Bühne.

Das Konzert steht im Zeichen des Jubiläums. „Wir feiern in diesem Jahr nicht nur 15-jähriges Bandbestehen“, erklärt Marosh (Sänger). Gitarrist Benny ist „fast auf den Tag genau“ fünf Jahre Teil der Band.

Heute bekommen sie Verstärkung von vier Gastmusikern: Drummer Moritz tauscht hin und wieder den Platz mit „Dr. Rock“ Christian Krumm, einem der Autoren von „Kumpels in Kutten“ und Marc Nathaniel von Sherry Flip. Tobe und Benny bekommen an der Gitarre Verstärkung durch Cosmo Brazda von der Musikschule Herne. Und Julian Schrader vom Musiktheater Gelsenkirchen tritt als Gastsänger auf.

Das musikalische Spektrum an diesem Abend ist groß: Von der Titelmusik des Paten und Rockabilly „Paranoid“ bis zur Flamenco-Version von „Please don’t let me be misunderstood“ von den Animals, reicht es an diesem Abend. Tobe packt die Steel Lap Guitar aus und Layment gedenken ihrer Heimat (des Herzens), den Südstaaten. Bei „Sweet Home Alabama“ feiert der ganze Saal.

Zum gewünschten Square-Dance-Pit kommt es zwar nicht. Aber die Fans zeigen Textsicherheit, nicht nur bei bandeigenen Stücken wie „Wake Up“ und „Armies“. Irgendwann neigt sich die wildeste Party dem Ende entgegen. Da nach „Sons of Herne“ aus Zeitgründen kein weiterer Song mehr gespielt werden darf, dehnen die Fans das Stück mit ihrem Chorgesang auf dreifache Länge aus. Tosender Applaus und ein Gepfeife, das noch lange in den Ohren nachhallt, beschließen ein gelungenes Konzert.

2007 erschien „Declaration“, das Debütalbum der Herner Rock-, Folk- und Heavy-Metal-Band Layment. 2009 folgte das Album „Traces“. Das Aktuelle Line-Up: Die Schmidt-Brüder: Marian (Marosh) (Gesang), Julian (Bass) und Tobias (Tobe) (Gitarre), sowie Kris Krajewski (Keyboard), Moritz Schuster (Schlagzeug) und Benny Burschei (Gitarre).

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