Kostenloses Internet in Herne ist freigeschaltet

Seit Montag können sich Herner für das kostenlose Internet registrieren, das Unitymedia bereit stellt.
Seit Montag können sich Herner für das kostenlose Internet registrieren, das Unitymedia bereit stellt.
Foto: Unitymedia
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat sein kostenloses WLAN-Netz in Herne an ausgewählten Flächen und Straßen freigeschaltet.

herne. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat sein kostenloses WLAN-Netz in Herne an ausgewählten Flächen und Straßen freigeschaltet (die WAZ berichtete).

Zugangspunkte gibt es in unmittelbarer Nähe folgender Straßen:

Schaeferstraße 20, Bahnhofstraße 84, Gerichtsstraße 8, Bahnhofstraße 188, Forellstraße 18, Im Wietel gegenüber Hausnummer 16, Bergstraße/Jahnstraße, Am Stadtgarten/Mont-Cenis-Straße, Am Stadtgarten 45, Berliner Platz/Kirchhofstraße, Florastraße/Benediktstraße, Dorstener Straße 524 und Ludwigstraße/Am Freibad.

Auswahl der Standorte richtete sich nach Fußgängerfrequenz

Ausschlaggebend für die Standortwahl der Zugangspunkte sei unter anderem die Fußgängerfrequenz gewesen, die durch eine Analyse ermittelt worden sei, teilt das Unternehmen mit. Die Zugangspunkte seien an geeigneten Stellen entlang der vorhandenen Netz-Infrastruktur von Unitymedia installiert worden. Unitymedia prüfe, ob sich an weiteren Stellen in Herne zusätzliche Zugangspunkte errichten lassen.

Die WiFi-Spots sind für jeden nutzbar, der ein WLAN-fähiges Endgerät besitzt. Jeder Nutzer, der sich im Umkreis eines der Zugangspunkte befindet, kann sich mit der WLAN-Kennung „Unitymedia Public WiFiSpot“ in das öffentliche Netz einwählen. Per SMS wird das Passwort angefordert, mit dem sich bereits nach wenigen Sekunden das mobile Internet nutzen lässt. Die Zugangskennung ist 24 Monate lang gültig. An den öffentlichen WiFi-Spots surfen Nutzer mit einer Geschwindigkeit von 10 Mbit/s, bis das Tageslimit von 100 MB verbraucht ist. Danach surft der Nutzer mit einer Geschwindigkeit von 64 Kbit/s weiter. Info: www.unitymedia.de

Im Vorfeld hatten die Piraten Kritik an der „kommerziellen“ Lösung geübt. Zur Wahrnehmung des Angebots müsse man sich erst anmelden. Es sei unklar, was mit den Daten geschehe, hatte seinerzeit Andreas Prennig im Gespräch mit der WAZ-Redaktion gesagt. Die Piraten kündigten an, über die Initiative „Freifunk Ruhrgebiet“ ein barrierefreies und nicht kommerzielles WLAN für Herne organisieren zu wollen. Ebenfalls Kritik gab es, weil OB Schiereck im vergangenen November angekündigt hatte, eine Arbeitsgruppe zum Thema WLAN einzusetzen, dies aber nie geschehen sei.