KiK-Stiftung macht Zugeständnis an die Stadt Herne

Über Pläne für einen Jugendtreff im ehemaligen Sanitätshaus  Beyersdorf an der Bahnhofstraße berichtete die Stiftung „help and hope“ bereits vor Monaten. Die Entscheidung, ob es eine solche Einrichtung geben wird, ist nun wieder völlig offen. Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool
Über Pläne für einen Jugendtreff im ehemaligen Sanitätshaus Beyersdorf an der Bahnhofstraße berichtete die Stiftung „help and hope“ bereits vor Monaten. Die Entscheidung, ob es eine solche Einrichtung geben wird, ist nun wieder völlig offen. Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool
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Die von dem umstrittenen Textildiscounter KiK getragene Stiftung „help and hope“ hat im Jugendhilfeausschuss Bereitschaft signalisiert, Stadt und Politik bei Einrichtung eines neuen Jugendtreffs einzubinden.

Herne.. Die von dem umstrittenen Textildiscounter KiK getragene Stiftung „help and hope“ hat im Jugendhilfeausschuss Bereitschaft signalisiert, Stadt und Politik bei Einrichtung eines neuen Jugendtreffs einzubinden.

Ob die in der Kritik stehende KiK-Stiftung „help and hope“ nach dem „Kidstreff“ zusätzlich einen Jugendtreff in Herne einrichten wird, ist zurzeit „völlig offen“. Das erklärte die Stiftung gestern auf Anfrage. Doch eines soll die Stiftung am Mittwoch in nicht öffentlicher Sitzung des Jugendhilfeausschusses zugesichert haben: Falls dieses Projekt realisiert werde, wolle man im Vorfeld mit Verwaltung und Politik über den Standort und die inhaltliche Ausrichtung sprechen. Jugenddezerntin Gudrun Thierhoff bestätigte der WAZ, dass es ein entsprechendes Signal gegeben hat.

Die Stiftung wolle das Thema „Jugendtreff“ aber erst im Herbst wieder angehen, so war aus dem Ausschuss zu hören. Wie berichtet, hatte „help and hope“ bereits konkrete Pläne für eine Jugendeinrichtung im ehemaligen Sanitätshaus Beyersdorf an der Bahnhofstraße öffentlich gemacht. Die Stiftung wolle sich nun zunächst auf die Arbeit des „Kidstreff“ an der Bismarckstraße in Baukau konzentrieren, heißt es.

Dort steht „help and hope“ praktisch vor einem Neuanfang, nachdem vier der fünf Mitarbeiter von sich aus gekündigt haben. Die Folge: Zahlreiche Eltern boykottierten die Einrichtung und erhoben - wie auch eine ehemalige Mitarbeiterin - schwere Vorwürfe gegen die Stiftung.

Die Vorfälle in der Einrichtung an der Bismarckstraße sollen im Jugendhilfeausschuss nur am Rande ein Thema gewesen sein.

 
 

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