Joseph Beuys und der Aberglaube

Um „Joseph Beuys und den Aberglauben“ geht es in einem Vortrag von Nicole Fritz am kommenden Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr im LWL-Museum für Archäologie im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Aberglaube. Moderne Kunst trifft archäologische Funde“. Das Werk von Joseph Beuys ist von christlichen, schamanistischen und alchemistischen Traditionen, aber auch vom heimischen Volksaberglauben mitgeprägt worden. Nicole Fritz nimmt aus kulturwissenschaftlicher Perspektive das Werk des bekannten deutschen Künstlers in den Blick und zeigt, wie und warum Beuys Symbole, Volksmagie und -heilkunde in der Rolle des Künstler-Schamanen im Rahmen seiner individuellen Mythologie für die Gegenwart produktiv gemacht hat.

Die Referentin studierte an der Universität Tübingen Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaft. Sie promovierte 2002 zum Thema „Bewohnte Mythen. Joseph Beuys und der Aberglaube“ und ist seit 2011 Direktorin des Kunstmuseums Ravensburg.

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