Herner Symphoniker begeistern mit Klassik und Romantik

Mit Werken der Klassik und Romantik überzeugten die Herner Symphoniker bei einem Benefizkonzert in St. Elisabeth.
Mit Werken der Klassik und Romantik überzeugten die Herner Symphoniker bei einem Benefizkonzert in St. Elisabeth.
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler
Klassik und Romantik standen in St. Elisabeth auf dem Programm der Herner Symphoniker mit den Solisten Felix Bock, Gjergji Lalazi und Dario Rosenberger. Das Benefizkonzert fand in Zusammenarbeit mit dem Lions-Club Herne statt.

Herne..  Klassik und Romantik standen in St. Elisabeth auf dem Programm der Herner Symphoniker mit den Solisten Felix Bock, Gjergji Lalazi und Dario Rosenberger in Zusammenarbeit mit dem Lions-Hilfswerk Herne.

Fast 300 Besucher sind gekommen, freut sich Holger Bonk vom Lions-Hilfswerk, das mit dem Erlös soziale Projekte unterstützt. Zum Auftakt spielen die Herner Symphoniker unter dem temperamentvollen Dirigat von Elmar Witt das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837). Zügige Tempi prägen das schöne Klangbild, Trompeter Felix Bock überzeugt mit brillanter Intonation und schwungvollen Phrasierungen. Introduction et Rondo capriccioso op. 28 von Camille Saint-Saens (1835-1921) faszinieren durch einen vollen und doch dezenten Orchesterklang, der in unaufdringlicher Prägnanz dramatische Entwicklungsprozesse und Spannungsmomente in wundervollen Klangbögen nachzeichnet und ein tönendes Relief entstehen lässt, in das sich die virtuos-ergreifenden Violinsolos von Gjergji Lalazi bruchlos einfügen. Die dunklen, volltönenden Hornklänge Dario Rosenbergers prägen das Klangbild des Morceau de Concert op. 94 des französischen Romantikers Saint-Saens, dessen Spannungsbögen die Symphoniker mit sicherem Gespür für den Klangcharakter eines hochromantischen Orchesters gestalten.

Dunkle Klänge voll verhalten-gebändigter Kraft bestimmen den Anfang der Ouvertüre g-Moll von Anton Bruckner (1824-1896), um sich dann in machtvollem Aufbruch und in sich zusammenstürzenden Klangkaskaden voll düster-tremolierender, spannungsgeladener Streicher Bahn zu brechen, bevor das in höchster Intensität gestaltete Werk in ein breit flutendes spätromantisches Klangpanorama mündet. Begeistert sind auch die hingerissen applaudierenden Zuhörer: „Mir gefällt’s sehr gut“, sagt die 24-jährige Bianca Nowak. „Es ist qualitätvolle Musik und ich weiß, dass ich mich auf etwas Schönes freuen kann.“

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