Herner Student will mit James-Bond-Menü gewinnen

Sebastian Schmidt aus Herne macht mit bei „Das Perfekte Dinner“.
Sebastian Schmidt aus Herne macht mit bei „Das Perfekte Dinner“.
Foto: Socrates Tassos/FUNKE Foto Servi
Der 24-jährige Sebastian Schmidt nimmt in dieser Woche an der TV-Sendung „Das perfekte Dinner“ teil. Der Hobbykoch tritt gegen vier andere England-Fans an. Am Freitag wird der Gewinner gekürt.

Herne..  Was isst Queen Elisabeth II., wenn sie in dieser Woche in Deutschland ist? Und würde ihr das, was deutsche Hobbyköche auf den Tisch zaubern, schmecken? Der Herner Student Sebastian Schmidt hat versucht, das herauszufinden - zumindest fiktiv. In einer Spezialwoche der Fernsehsendung „Das Perfekte Dinner“ duelliert er sich nun mit vier weiteren Heimküchenchefs und kocht zum Motto „Speisen wie die Queen“.

Bereits vor über einem Jahr hat er sich „aus Jux“ darum beworben, an dem TV-Format auf Vox teilzunehmen, und er sagte auf die Anfrage der Produktionsfirma sofort zu. „Ich hatte da richtig Bock drauf“, so der 24-Jährige.

Kochen mit Mr. Bean

Kochen ist eines der liebsten Hobbys des Studenten. Sein Hauptfach: Englisch. Im Regal reihen sich Shakespeares’ und Orwells Klassiker an Filme von Mr. Bean. Damit war er als Teilnehmer für die Mottowoche prädestiniert. Unter seinen Konkurrenten in verschiedenen deutschen Städten sind eine selbst ernannte Queen-Expertin, ein Schottlandfan und ein echter Brite. Wer am Freitag das Rennen um das beste englische Dinner macht? Das darf Sebastian noch nicht verraten - obwohl es schon weiß.

Die Sendung wurde zwei Monate im Voraus produziert. Es wird reihum gekocht, bei jedem zu Hause, alle Teilnehmer und die Kamera sind mit dabei. „Vor dem Dinner werden Interviews geführt, dann wird gemeinsam gegessen“, berichtet der Student Das sei alles ganz entspannt abgelaufen.

Anders sein eigener Kochtag. Der dauerte von morgens acht bis nachts um zwei: „Man geht morgens zusammen mit den Kameraleuten einkaufen, bereitet das Essen vor und quatscht mit dem Redakteur“, zählt er auf, was während der Dreharbeiten bei ihm vor sich ging.

Keine Scheu vor der Kamera

Ob Sebastian die Kameras nervös gemacht haben? „Ach was, ich war da ganz entspannt“, gibt er sich cool. Ungewohnt sei nur gewesen, Arbeitsschritte für die Kamera mehrmals ausführen zu müssen. Mit dem Produktionsteam und seinen Mitstreitern habe er sich sehr gut verstanden: „Bei den Dreharbeiten sind echte Freundschaften entstanden. Im Juli treffen wir Kandidaten uns wieder.“

So relaxed er beim Kochen war, so nervös sei er vor der Ausstrahlung der ersten Folge am Montag gewesen: „Sich selbst zu sehen und reden zu hören, ist ein echt komisches Gefühl.“ „Seine“ Folge am Mittwoch wird er mit seiner Freundin von der Couch aus verfolgen.

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