Herner Männerchor überzeugte mit alten und neuen Liedern

Der Herner Männerchor 1869 gab in der Kreuzkirche  ein vorweihnachtliches Konzert.
Der Herner Männerchor 1869 gab in der Kreuzkirche ein vorweihnachtliches Konzert.
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In der vollbesetzten Kreuzkirche stimmte der Chor, unterstützt von Solistin Kerstin Pohle , Weihnachtslieder von 14. Jahrhundert bis heute an.

Herne..  Der Herner Männerchor präsentierte in der voll besetzten Kreuzkirche am Sonntagnachmittag ein abwechslungsreiches Programm, das von Weihnachtsliedern des 14. Jahrhunderts bis zu aktuellen Weihnachtssongs reichte.

Weihnachtslieder für alle

Die rund 35 Sänger des Chores begannen mit den feierlichen Klängen von Purcells „Lobet den Herrn der Welt“, die kraftvoll den Kirchenraum füllten. Mit dem folgenden Lied bewiesen sie, dass sie auch in der Lage sind, ruhig und verhalten zu singen. Diese sehr gute dynamische Aufteilung des Chores wurde zwar hier und da von leichten Unsicherheiten in der Intonation begleitet, unterstrich aber die klangliche Homogenität des Chores. In den bekannten Chorstücken wie dem „Weißen Winterwald“ oder der „Weihnachtsbäckerei“ wurde die Sangesfreude der Sänger dann unüberhörbar. Hans Bruhn leitete wie immer engagiert und steuerte auch die Begleitung am Klavier bei, die er durch drei Fantasien über bekannte Stücke wie „In dulci jubilo“ solistisch erweiterte. Eine weitere Bereicherung gab es durch die Solistin Kerstin Pohle. Mit ihrem weichen, ausdrucksstarken Sopran trug sie Lieder von Cesar Franck, Max Reger oder Engelbert Humperdinck vor. Auch das Publikum konnte in dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ seine Sangeskünste beweisen. Dass Hans Bruhn auf Ansagen verzichtete, verstärkte die vorweihnachtliche Atmosphäre und gab dem gelungenen Konzert den nötigen Rahmen. Vom Publikum wurde dies mit reichlich Beifall honoriert - der Chor verabschiedete sich mit drei Zugaben. UF

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