Herner Karnevalisten feiern für den guten Zweck

Auch die „Kükengarde“ der HeKaGe
Auch die „Kükengarde“ der HeKaGe
Foto: FUNKE Foto Services
Zur Benefizveranstaltung hatte das Herner Stadtprinzenpaar Peter I. und Manuela II. in die Flottmann-Hallen eingeladen - und 160 Gäste feierten mit.

Herne..  Zu den Klängen des Herner Spielmannszuges und mit grüßendem „Helau, Helau“ zieht das Stadtprinzenpaar Peter I. und Manuela II. gemeinsam mit der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe) auf die Bühne im Foyer der Flottmann-Hallen ein. „Verzehrt viel und kauft fleißig Lose an unserer Tombola“, ruft HeKaGe-Präsident Klaus Mahne den Gästen zu, denn: Der Reinerlös der Benefizveranstaltung fließt traditionell an einen guten Zweck. In diesem Jahr wird der Erlös, der erfahrungsgemäß um die 2000 Euro beträgt, zwischen dem Lukas-Hospiz und der Lebenshilfe aufgeteilt.

Lustig sein und Gutes tun

Auch Bürgermeister Erich Leichner feiert mit und lobt in seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung: „Es ist toll, dass die HeKaGe in ihre Session auch eine Sitzung mit karitativem Hintergrund einbaut.“ Die Idee dazu stammt von dem einstigen Prinzenpaar Kai und Steffi Gera, das eine Benefizgala in seiner Amtszeit 2007/2008 einführte. „Wir wollten etwas machen, das bei uns noch nie da war. Da Benefizveranstaltungen auch von Karnevalsvereinen in anderen Städten ausgerichtet werden, haben wir die Idee übernommen“, erzählt Kai Gera, Geschäftsführer der HeKaGe. Zwar betreibe die HeKaGe auf vielen Schienen soziales Engagement und besuche etwa regelmäßig Seniorenheime, bei dieser Veranstaltung aber wollen sie Karneval feiern, Freude verbreiten und dabei noch Gutes tun, wie Gera sagt.

„Helau“ für jungen Gitarristen

Tatsächlich ist die Veranstaltung ausverkauft. Etwa 160 Gäste feiern mit dem Karnevalsverein, für den diese der Auftakt für seine Veranstaltungen in diesem Jahr ist.„Wir haben heute nicht nur karnevalistische Darbietungen“, sagt Klaus Mahne, der die Feier moderiert und kündigt sogleich Gitarrenspieler Leander Bruch an: „Ein Gitarrenspieler, der auch noch singen kann, passt einfach gut zu unserem Programm.“ Also singt und spielt Bruch Lieder wie „Country Roads“ oder „Über den Wolken“ und kann spätestens bei „Marmor, Stein und Eisen bricht“ das Publikum zum Mitsingen animieren. Peter I. und Manuela II. bedanken sich bei dem jungen Künstler mit einem dreifachen „Helau“ und heften ihm sogleich die Ehrennadel an.

Nicht nur der eigene Verein, der unter anderem mit seinen Wonneproppen oder den fünf- bis zehnjährigen Kindern der Kükengarde auftritt, ist bei der Feier vertreten. Comedian Franz Josef Wienert und Trommler der Lebenshilfe unterstützen ebenso das Programm wie eine Travestie-Show oder ein Gardetanz einer befreundeten Hammer Karnevalsgesellschaft. In grün-weißen Kostümchen mit weißen Puschel-Hütchen auf dem Kopf wirbeln die Mädchen über die Bühne. Aber auch abseits der Bühne ist der Karneval in vollem Gange: Im Publikum blitzt immer wieder ein funkelndes Hütchen auf den Köpfen der Gäste auf und die ein oder andere kleine Pippi Langstrumpf läuft Bockwurst essend durch die Halle.

Gala-Veranstaltung im Park-Restaurant Herne mit Menü-Buffet und Programm am 30. Januar.


Frühschoppen 1. Februar Kuz.

Damensitzung am 12. Februar (Weiberfastnacht), große Prunksitzung am 14. und Kinderkarneval am 15. Januar, alle im Kuz.

Alle Informationen auf www.herner-karneval.de

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