Herner ist neuer Bundesvorsitzender der Leos

Sebastian Dehn (r.) mit dem Präsidenten des Lions-Clubs, Patrick Graeffly, auf einer Feier anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Leos.
Sebastian Dehn (r.) mit dem Präsidenten des Lions-Clubs, Patrick Graeffly, auf einer Feier anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Leos.
Foto: Pottlight.
Sebastian Dehn vertritt die rund 3 500 Mitglieder der Jugendorganisation der Lions, die sich für sozial benachteiligte Menschen engagieren.

Herne..  Sebastian Dehn steht eine spannende Zeit bevor. Mit dem Start ins neue Amtsjahr der Leos, die Jugendorganisation des internationalen Lions Club, ist Dehn neuer Bundesvorsitzender der knapp 3500 Mitglieder des Vereins. „Auch wenn es viel Arbeit wird, wird das Jahr schnell vorbei gehen“, sagt der 24-Jährige und freut sich darauf, viele Erfahrungen sammeln und eine Menge neue Leute kennenlernen zu können. „Ich habe aber auch großen Respekt vor der Verantwortung und hoffe, dass ich dieser gewachsen bin.“.

Seine Amtszeit ist auf ein Jahr beschränkt. Nur einmal darf ein Leo Bundesvorsitzender und damit erster Ansprechpartner der Jugendorganisation sein. „Jedes Mitglied soll die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen, besonders auf administrativer Ebene, sammeln zu können“, weiß der künftige Bundesvorsitzende. Wer sich einbringen würde, hätte bei den Leos gute Chancen, schnell weit voran zu kommen.

Vielfältige Aufgaben

Für seine Amtszeit hat Dehn vor allem den Wunsch, intern einiges anders zu regeln. „Bei uns geht es darum, sich sozial zu engagieren und nicht darum, sich in die Haare zu kriegen“, stellt er klar. Hauptaufgaben seiner Tätigkeit sind das Vorbereiten von Konferenzen und Veranstaltungen sowie die Erstellung eines Programms und eines Finanzplanes. Unterstützt wird Dehn von einem fünfköpfigen Vorstand.

Seit 2012 ist Dehn bei den Leos aktiv, unter anderem bis zuletzt im Distrikt Westfalen-Ruhr im Vorstand. „Die Distrikte sind bei uns wie Bundesländer aufgeteilt“, erklärt der Fachinformatiker, der bei einem Dortmunder Unternehmen tätig ist. Zwei Mal im Monat treffen sich die rund 26 Herner Mitglieder und diskutieren dann über aktuelle Themen oder bereiten Veranstaltungen und Aktivitäten vor. Dazu gehören Aktionen wie „Ein Teil mehr im Einkaufswagen“ oder ein Mittagstisch für Wohnungslose, mit denen sie sozial schwächere Menschen unterstützen wollen. Die Zeit, die der neue Vorsitzende nun für die Leos aufbringen wird, wird enorm zunehmen. „Ich hatte viele Hobbys, habe unter anderem Fußball gespielt. Das musste ich bereits aufgeben“, erzählt er.

Zeitintensives Hobby

Doch die Arbeit bei den Leos sei ebenso sein Hobby und das nehme viel Zeit in Anspruch. „Darüber muss man sich vorher im klaren sein“, weiß Dehn. Besonders die vielen „Activities“, wie die Aktionen bei den Leos genannt werden, machen ihm großen Spaß. „Wir sind nicht nur die Jugendorganisation der Lions. In Deutschland sind wir von diesen viel unabhängiger als in anderen Ländern“, sagt er. Außerdem würden die Mitglieder der Leos, anders als die der Lions, aus verschiedenen Schichten kommen.

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