Herner Genossenschaften informieren über gutes Wohnen

Gewusst wie: Rolf Franke (re.) informierte beim „Tag des Wohnens“ Mieter wie Tim Lieder darüber, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.
Gewusst wie: Rolf Franke (re.) informierte beim „Tag des Wohnens“ Mieter wie Tim Lieder darüber, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Die Woges, der Verbund von vier Herner Wohnungsgenossenschaften, lud für Samstag zum „Tag des Wohnens“ an die Siepenstraße ein. Die Resonanz war groß.

An der Siepenstraße in Herne-Süd hat sich am Samstag alles um Einbruch- und Brandschutz, Netzanschlüsse und Recycling gedreht. Beim ersten „Tag des Wohnens“ der Woges, dem Verbund der Wohnungsgenossenschaften in Herne, trafen sich mehrere hundert Mieter und informierten sich über gutes und sicheres Wohnen.

„Durch das Auf- oder Umrüsten von Fenstern und Türen, zum Beispiel mit so genannten Pilzkopfschlössern, können sie nicht mehr so einfach aufgebrochen werden wie herkömmliche Modelle“, erklärt Kriminalhauptkommissar Johann Holecek. Die Kosten dafür beliefen sich für eine 50 bis 60 Quadratmeter große Wohnung auf etwa 100 Euro. „Viele der Wohnungsgenossenschaften beteiligen sich aber an den Kosten“, betont Holecek. „Die WHS übernimmt zum Beispiel 50 Prozent und bis zu 500 Euro.“ Nach der Umrüstung hätten Einbrecher, vor allem in Parterrewohnungen, häufig keine Chance mehr.

„Moderne Feuermelder schlagen rechtzeitig Alarm, um die Bewohner eines Hauses vor schweren Schäden zu bewahren“, erklären derweil die Mitarbeiter der Herner Feuerwehr. „Die eigene Sicherheit durch Brand- und Einbruchschutz sowie das Energiesparen und die Müllentsorgung sind immer große Themen für unsere Mieter“, beschreibt Daniela Schwarz, Woges-Sprecherin, die Idee hinter dem ersten Herner Tag des Wohnens. Die örtlichen Wohnungsgenossenschaften wollten mit einer Mischung aus einem Fest und Informationen in Form von Infoständen und Kurzvorträgen von Experten Kundenpflege betreiben – und waren damit erfolgreich.

„Ich habe mich eben über neue Netzverträge schlau gemacht – jetzt gibt es eine Bratwurst“, sagt eine zufriedene Annemarie Vogelhöfer, Anwohnerin der Siepenstraße. Ab Januar 2016 wird die Firma Pepcom die Mieter aller vier Wohnungsbaugenossenschaften der Stadt, die Ketteler Baugenossenschaft Herne, WHS, WSW und Wohnungsverein Herne, mit Telefon und Internet versorgen.

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