Herner Bürger sieht Gefahrenpotenzial am Hölkeskampring

Radfahrer und Fußgänger teilen sich den Weg durch den Hölkeskampring. Das führe immer wieder zu Probleme, kritisiert ein Bürger.
Radfahrer und Fußgänger teilen sich den Weg durch den Hölkeskampring. Das führe immer wieder zu Probleme, kritisiert ein Bürger.
Foto: WAZ FotoPool
Im Grünzug Hölkeskampring teilen sich Fußgänger und Radler einen Weg. Das führe häufiger zu Problemen, klagt ein Bürger und fordert, dies beim Umbau der Anlage zu berücksichtigen. Aus Sicht der Stadt stellt die gemeinsame Nutzung des Wegs kein Problem dar.

Herne..  Kritik an den Umbauplänen für den Grüngürtel am Hölkeskampring äußert Reinhard Schemberg. Wie berichtet, soll das gut 100 Meter breite Grün zwischen Wiescherstraße und Jean-Vogel-Straße mit einer Millionen-Euro-Spritze aus dem Topf Stadtumbau Herne-Mitte attraktiver gestaltet werden.

Der Hölkeskampring, sagt Schemberg, habe keinen eigenständigen Radweg, deshalb müssten sich Fußgänger und Radfahrer den einzigen Weg teilen. Da die Radfahrer ob des Gefälles in dem Grünzug zumeist ein hohes Tempo führen, „sei das Gefahrenpotenzial hoch“, meint der WAZ-Leser.

Bei Spaziergängen gehe er mit seiner Begleitung deshalb „mit großer Aufmerksamkeit linksseitig hintereinander“. Bei der Neugestaltung des Grünzuges, regt er an, „könnte ein zusätzlicher Fußweg die Situation entspannen und den Erholungswert steigern“.

Der Hauptweg in dem Grünstreifen, sagt Stadtsprecher Horst Martens, sei ein gemeinsamer Geh- und Radweg, insgesamt 17 Schilder wiesen darauf hin. Fußgänger und Radfahrer könnten ihn gleichberechtigt nutzen, jeder müsse dabei auf den anderen Rücksicht nehmen. Im Großen und Ganzen, sagt Martens, hielten sich Verkehrsteilnehmer daran; Ausnahmen bestätigten die Regel. Von einem Problem sei der Stadt nichts bekannt: „Es wird ganz solide gefahren.“ Und: Auch bei der Bürgerversammlung zur Umgestaltung des Grünzugs habe sich keiner der teilnehmenden Bürger über rasende Radfahrer beklagt.

Sein Tipp am Rande: Auf der südlichen Seite des Hölkeskampring stehe fast auf der gesamten Strecke parallel ein zweiter Gehweg zur Verfügung, der als Fußgängerweg deklariert sei. Wer sich von Radfahrern belästigt fühle, sollte diese Strecke nutzen. Nur auf den letzten 100 Metern zur Jean-Vogel-Straße hin werde aus dem Zwei-Wege-System eine Einweg-Strecke.

 
 

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