Herner Autorin veröffentlicht neuen Roman

Autorin Astrid Pfister präsentiert ihren neuen, rund 170 Seiten umfassenden Roman „Schicksal“ in ihrer hauseigenen „Bibliothek“. Hier lagert die Hernerin etwa 3000 Bücher.
Autorin Astrid Pfister präsentiert ihren neuen, rund 170 Seiten umfassenden Roman „Schicksal“ in ihrer hauseigenen „Bibliothek“. Hier lagert die Hernerin etwa 3000 Bücher.
Foto: Ralph Bodemer
In ihrem aktuellen Werk „Schicksal“ schreibt Astrid Pfister über ein verfluchtes Buch. Ein festgelegtes Genre hat sie nicht.

Herne..  Zum Schreiben ihrer Bücher hat Astrid Pfister sich ein eigenes Zimmer in ihrer Sodinger Wohnung eingerichtet. Doch es ist nicht ein gewöhnliches Arbeitszimmer, sondern eher eine kleine Bibliothek. Rund 3000 Bücher stehen in den Regalen, geordnet nach Genre. „Alle natürlich gelesen“, sagt die 35-Jährige. Liebesromane lagern hier neben Thrillern sowie Horrorgeschichten und Biografien, einen Schwerpunkt in der Auswahl ihrer Bücher hat Pfister nicht. Ebenso hat sie sich beim Schreiben nicht auf ein Themengebiet spezialisiert. „Ich versuche offen zu bleiben und so ein größeres Angebot für den Markt zu bieten“, sagt Astrid Pfister. So passe sie in keine Schublade und könne schreiben, worauf sie gerade Lust habe.

Nun hat die Herner Autorin einen neuen Roman veröffentlicht: „Schicksal“. Darin geht es um ein verfluchtes Buch: Alles was in ihm passiert, widerfährt auch seiner Leserin Elisabetta, der Protagonistin des Romans. Elisabetta versucht daraufhin, das Schicksal auszutricksen und das Buch wieder loszuwerden. Grund für den Fluch ist, dass das Buch aus einer ägyptischen Grabkammer entnommen wurde.

„Ich denke oft wenn ich Bücher lese, was wäre, wenn mir die Geschichten selbst passieren würden“, berichtet Astrid Pfister über die Idee zur Handlung in ihrem aktuellen Roman. Etwa ein Dreivierteljahr lang habe sie an „Schicksal“ gearbeitet. Jeden Tag versucht die Hausfrau und Mutter eines 17-jährigen Sohnes konsequent einige Stunden zu schreiben. Leben kann sie davon bislang allerdings noch nicht.

Ihre erste Kurzgeschichte veröffentlichte sie vor etwa 15 Jahren. „Bücher waren schon immer meine große Leidenschaft“, erzählt Pfister. Daher habe sie es auch immer fasziniert zu schreiben und so habe sie sich schließlich dazu entschlossen, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Durch die Teilnahme an immer weiteren Kurzgeschichtenwettbewerben habe sie so nach und nach Kontakt zu Verlagen knüpfen können.

Anregungen für neue Werke holt sich Pfister bei anderen Autoren, „das passiert zwangsläufig beim Lesen“ oder im normalen Alltagsleben, etwa wenn sie Bus oder Bahn fahre. Ein kleines Ideenbüchlein hat die Hernerin immer bei sich und auch auf ihrem Nachttisch liegt immer etwas zum Schreiben. „Wenn nachts mal wieder meine Nachttischlampe angeht, weiß mein Mann schon immer Bescheid“, erzählt sie lachend. Weitere Ideen entwickele sie dann nach und nach beim Schreiben in ihrer kleinen Bibliothek.

Der Roman ist im Amrûn-Verlag erschienen und kostet 12,95 Euro. Erhältlich ist „Schicksal“ auch als E-Book.

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