Grüne wollen Kunst und Moosplatten

Grundsätzlich positiv hat der Kulturausschuss die Pläne zur Umgestaltung des Robert-Brauner-Platzes aufgenommen. Wie in anderen Ratsausschüssen zuvor standen in der jüngsten Sitzung die Pläne des Eigentümers der „Neuen Höfe“ auf der Tagesordnung, vorgetragen von Thorsten Brokmann vom Fachbereich Planung. Lutz Hammer (SPD) wies darauf hin, dass Veranstaltungen auf dem Platz weiterhin gewährleistet sein müssten. Vor einer „Betonwüste“ wie am Buschmannshof warnte Tina Jelveh (Grüne). In punkto Aufenthaltsqualität dürfe sich die Stadt keine neuen Fehler erlauben. Da eine Bepflanzung mit Bäumen wegen der Unterbauung schwierig ist, schlug sie die Verwendung von Moosplatten vor. Peter Liedtke, ebenfalls Grüne, brachte die Kunst als Gestaltungselement ins Spiel. Dazu gebe es noch „keine dezidierten Überlegungen“, sagte Brokmann, im Gespräch sei aber ein „Präsentationsort“ für die Partnerstädte. Maria Schmidt (CDU) wünschte sich einen Ort zum Verweilen. Von Hochbeeten riet Ulrich Klonki (SPD) im Hinblick auf Hunde ab: „Man muss zusehen, dass man sich keine Schmuddelecken heranzieht.“ In einer offenen Bürgerveranstaltung sollen die Herner ihre Vorstellungen einbringen können.

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