Gospelprojekt Ruhr läutet in Herne Weihnachten ein

„Show me Christmas“ lautet am Wochenende der Titel der Auftritt des Gospelprojekt Ruhr im Kulturzentrum. Die rund 200 Künstler traten von Freitag bis Sonntag insgesamt viermal im Kuz auf.
„Show me Christmas“ lautet am Wochenende der Titel der Auftritt des Gospelprojekt Ruhr im Kulturzentrum. Die rund 200 Künstler traten von Freitag bis Sonntag insgesamt viermal im Kuz auf.
Foto: Ralph Bodemer
Das Gospelprojekt Ruhr läutete von Freitag bis Sonntag mit vier Auftritten im Kulturzentrum Weihnachten ein. Rund 200 Künstler waren am Start.

Herne..  Während die Außentemperaturen am Wochenende eher frühlingshaft anmuteten, erinnerte das Bühnenbild der Weihnachtskonzerte des Gospelprojekts Ruhr an eine weiße Winterlandschaft. Auf der liebevoll gestalteten Bühne standen rund 200 Künstler allen Alters. Mit dem Programm „Show me Christmas“ (Englisch für „Zeig mir Weihnachten“) füllten sie das Kulturzentrum von Freitag bis Sonntag gleich vier Mal komplett.

Sämtliche Gesangs- und Tanzgruppen des Chorprojektes und der angeschlossenen Ballettschule „Guidance“ bewiesen ihr Können in einer 90-minütigen Show zum Thema „Engel“. Passend dazu schwebten die erwachsenen Tänzerinnen diverser Ballettgruppen, gekleidet in weißen Kleidern und ausgestattet mit überdimensionalen, silbern schimmernden Flügeln über das Parkett. Die jüngeren Ballerinas führten derweil mehrere bezaubernde „Schneekugelwirbel“, kurze Tanzeinlagen mit Seidentüchern auf.

Lebhafte und zugleichbesinnliche Inszenierung

Der Gesangsteil des Programms überwog – und überzeugte das höchst begeisterte Publikum, das sich mit Szenenapplaus nach jedem Stück bei den Künstlern bedankte. Denn fürwahr ließen die talentierten Chöre, Gesangsgruppen und Solisten des Gospelprojekts Ruhr keine Wünsche offen. Sie überraschten mit innovativ arrangierten Klassikern und glänzten mit ansehnlichen Inszenierungen der einzelnen Stücke.

So verlor John Newtons „Amazing Grace“ zwar kein bisschen seiner festlichen Stimmung, begeisterte aber durch eine innovativ-dynamische Interpretation. Selbst Popsongs wie Katy Perrys „Roar“ und „Extraordinary Christmas“ aus der US-amerikanischen Serie „Glee“ wirkten, gefühlvoll gesungen im nebeligen Scheinwerferlicht, lebhaft und besinnlich zugleich.

Kinderchöre zauberten Zuhörernein Lächeln auf die Lippen

Ein entzücktes Raunen ging durch den Saal, als die Kinderchöre die Bühne betraten und wohl unzähligen Eltern und Verwandten mit „Jingle Bells“ und „Stern“ stolze Lächeln auf die Lippen zauberten.

Das besinnlich-schöne Programm vervollständigte der beim Gospelprojekt bereits traditionelle Impuls von Gründerin Christa Merle. Jeder wünsche sich mal einen Schutzengel, sagte sie, und Gott sei immer an jedes Menschen Seite, „denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf allen deinen Wegen“, zitierte sie Psalm 91. Dies sei die Weihnachtsbotschaft der Künstler an ihr Publikum.

 
 

EURE FAVORITEN