Gospelchor ist unter den letzten Zehn im WDR-Chorwettbewerb

Gute Laune bei der Solistenformation des Gospelprojekts-Ruhr: Der Chor  ist unter den letzten zehn des WDR-Chorwettbewerbs „Singen macht glücklich“.
Gute Laune bei der Solistenformation des Gospelprojekts-Ruhr: Der Chor ist unter den letzten zehn des WDR-Chorwettbewerbs „Singen macht glücklich“.
Foto: Isabel Diekmann
„Singen macht glücklich“: Gospelprojekt-Ruhr in der nächsten Runde. Jetzt hofft der Chor auf genug Stimmen beim Online-Voting.

Herne..  Die Entscheidung ist gefallen: Zehn Chöre haben die nächste Runde des WDR-Chorwettbewerbs „Singen macht glücklich“ erreicht, und das Herner Gospelprojekt-Ruhr ist unter ihnen. Nachdem eine Fachjury aus 300 Bewerbern die Vorauswahl getroffen hat, stellen sich die zehn ausgesuchten Chöre jetzt dem Urteil der Zuschauer. Diese können die Sängerinnen und Sänger im WDR-Fernsehen, im Hörfunk oder auf der Internetseite kennenlernen und dann ab sofort per Online-Voting für drei von ihnen abstimmen.

Nein, überrascht sei sie nicht, sagt Christa Merle, Gründerin und Leiterin des Gospelprojekts-Ruhr, selbstbewusst: „Ich weiß, dass die richtig gut sind.“ Geleitet wird die Solistenformation von ihrer Tochter Julia Merle-Emmens zusammen mit Mara Minjoli und Raphael Groß.

Zwei Mal standen die Sängerinnen und Sänger jetzt schon vor der Kamera, berichtet Julia Merle. „Einmal haben wir in Düsseldorf im Foyer des WDR unser Wettbewerbslied aufgenommen, und einmal hat uns ein Kamerateam in Herne besucht.“ Sie selbst, Eva Dilmec und Christian de Wendt standen im Mittelpunkt und gaben in der Dannekampschule, in der Künstlerzeche und der Akademie Mont-Cenis Auskunft über das Gospelprojekt und ihre Motivation zu singen.

Porträts von zehn Chören

Der knapp fünfminütige Film ist wie die neun weiteren Chorporträts auf der Internetseite „Singen macht glücklich“ des WDR zu sehen. Über „Wählen Sie die Top 3“ sind darüber hinaus die jeweiligen Stücke der zehn Chöre anzuklicken. Für den Gospelchor ist das „I am“ von Kirk Franklin.

Der WDR strahlt seit gestern bis zum 24. April täglich eine Chorgeschichte aus. Die 16 Solistinnen und Solisten des Herner Gospelprojekts stellen sich am Donnerstag, 16. April, in Fernsehen und Hörfunk vor (siehe Infokasten). Die drei beliebtesten Chöre sind dann am 8. Mai live zu sehen – in den Herner Flottmann-Hallen, was aber mit dem Gospelchor nichts zu tun hat, sondern purer Zufall ist.

Für Christa Merle trotzdem ein Ansporn, dabei zu sein und bei den Fans des Gospelprojekts um Unterstützung zu werben. Chancen rechnet sich auch Julia Merle aus: „Wir hoffen, dass wir reinkommen, das würde dem Projekt gut tun und auch dem Standort Herne.“

Dass Singen „glücklich macht“, wie es der WDR in seinem Wettbewerb behauptet, steht für Julia Merle außer Frage. Sie mag die Gemeinschaft im Gospelprojekt, das wie eine Familie sei, in der Höhen und Tiefen geteilt würden. Zusammengehalten werde das Projekt aber insbesondere durch den Glauben, von dem auch die Lieder handeln.

Dass der WDR den Sängerwettstreit ins Leben gerufen hat, kann ihre Mutter Christa Merle nur unterstützen: „So sieht man, wie viel hier gesungen wird. Wir freuen uns, dass wir dabei sind.“

Sendetermin am Donnerstag, 16. April, im WDR-Fernsehen bei „daheim + unterwegs“: 16.15 bis 18 Uhr. Auf WDR 3 in der Sendung „TonArt“ 15.05 bis 18 Uhr.

Online-Voting und Chorporträts ab sofort auf der WDR-Internetseite www.singenmachtgluecklich.wdr.de

Die Endausscheidung findet am Freitag, 8. Mai, in den Flottmann-Hallen statt und wird live im WDR-Fernsehen und bei WDR 3 von 16.15 bis 18 Uhr übertragen.

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