Geocacherin aus Herne löst Großeinsatz der Polizei aus

Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera ein, im dichten Wald konnten die Beamten die Frau jedoch nicht entdeckten.
Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera ein, im dichten Wald konnten die Beamten die Frau jedoch nicht entdeckten.
Foto: Jens Wolf/dpa
Eine Frau aus Herne löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Rheinland-Pfalz aus. Sie hatte beim Geochaching die Orientierung verloren.

Tawern/Herne.. Eine 46-jährige Geocacherin aus Herne hat sich in einem Wald bei Tawern in Rheinland-Pfalz verlaufen und damit einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Frau habe am Sonntagabend angerufen und mitgeteilt, sie habe die Orientierung verloren, berichtete die Polizei am Montag. Die Einsatzkräfte konnten sie zwar ungefähr orten, kurz darauf war jedoch ihr Handy-Akku leer. Beim Geocaching werden mit GPS-Geräten Verstecke ausfindig gemacht.

Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera eingesetzt

Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera ein, im dichten Wald konnten die Beamten die Frau jedoch nicht entdeckten. Polizeihunde spürten die 46-Jährige schließlich etwa dreieinhalb Stunden nach ihrem Notruf auf, die Tiere hatten über Kleidung der Frau in deren Auto die Spur aufgenommen. Sie wurde erschöpft und unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Frau war extra zum Geocaching nach Tawern gereist, hatte sich dort ein Zimmer gemietet und war mit ihrem Wagen bis zum Waldrand gefahren. Gemeinsam mit ihrem Hund machte sie sich auf den Weg, bis sie sich schließlich in dem mehrere Quadratkilometer großen Waldstück mit nur wenigen ausgebauten Wegen verirrte. Den Großeinsatz wird sie nach einer ersten Einschätzung der Polizei nicht bezahlen müssen. (dpa)

 

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