Feiern unterm Mond von Wanne-Eickel

Ein Sommer voller Kultur, Spaß und Partys – in Wanne-Eickel kommen Freunde von Kunst und Comedy voll auf ihre Kosten. Der Höhepunkt sind sicher die dreitägigen „Wanner Mondnächte“ unter dem Motto „umsonst & draußen“. Hier ist unsere kleine Vorschau auf Top-Events in Wanne-Eickel in den Monaten Mai und Juni.

„Geboren - leben - sterben“: Ausstellung in der Künstlerzeche

Samstag, 2. Mai, bis Sonntag, 24. Mai

In der dreiwöchigen Malerei-Ausstellung präsentiert die Künstlerzeche Unser-Fritz den koreanischen Künstler Yong Chang Chung., der in Düsseldorf lebt und arbeitet. Dabei offenbart sich ein Kreativer, der mit großer Leidenschaft Anteil am gesellschaftlichen und politischen Geschehen nimmt. Seine suggestiven Gemälde und Installationen gehen unter die Haut. Es gelingt dem 57-Jährigen mit seinen Werken, die Banalität der alltäglichen Schreckensmeldungen aus aller Welt in ausdrucksstarke Kunst zu verwandeln. Ein Besuch lohnt sich definitiv. Die Ausstellung öffnet mittwochs und samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Wanner Mondnächte

Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juni

Durch den Umbau im Herzen Wanne-Eickels haben die „Wanner Mondnächte“ seit zwei Jahren noch mehr an Feier-Fläche gewonnen. Die Besucher haben also genug Platz, um Musik zu genießen oder an einem der zahlreichen Gastronomiestände zu schlemmen. Neben lokalen Vertretern wie dem „Fischhaus Lichte“ komplettieren internationale Spezialitätenstände das kulinarische Angebot. Auf musikalischer Ebene erwartet die Besucher ein abgerundetes Programm: Bei den „Mondnächten“ erprobte Bands wie „Los Gerlachos“ oder die Lokalmatadoren „Good Vibration“ mit Horst „Hotte“ Schröder sind ebenso vertreten wie die U2-Revivalband „U12“, die mit ihrer authentischen Show am Samstagabend zwei Stunden die Bühne am Buschmannshof rocken will.

Wie in den vergangenen Jahren bilden Höhenfeuerwerke mit Musik am Freitag- und Samstagabend jeweils um 23.15 Uhr einen strahlenden Tagesabschluss. Der letzte Veranstaltungstag steht ganz im Zeichen der Familie: Mit Volker Rosin kommt einer der Top-Entertainer in Sachen Kinderunterhaltung nach Wanne-Eickel. Rosin wird sein neues Programm „Der blaue Hund will tanzen!“ präsentieren und steht im Anschluss für Autogramme zur Verfügung. Außerdem gibt es rund um das Boule-Feld am Buschmannshof zwischen 13 und 18 Uhr viele verschiedene Spiel- und Mitmachangebote für Kinder.

Ein weiteres Highlight der „Wanner Mondnächte“ ist der verkaufsoffene Sonntag am 7. Juni. Zwischen 13 und 18 Uhr laden die Einzelhändler rund um den Buschmannshof zum gemütlichen Schaufensterbummel ein.

Kultkessel - Musik & Comedy in der Kulturbrauerei Hülsmann

Freitag, 12. Juni

In der neuen Show für Wanne-Eickel und Herne laden der Herner Musiker Patrick Nagel und der gebürtige Wanner Moderator Sven Pörsch Künstler aus Musik und Comedy in die Kesselhalle der alten Hülsmann-Brauerei ein.

Ein Comedian und drei Musiker, von denen einer oder eine immer als Überraschungsgast auftritt, so haben Nagel und Pörsch die Reihe konzipiert, für die sich schnell auch Hülsmann-Wirt Sabedin „Sabbi“ Houssein Oglou erwärmen konnte.

Am 12. Juni heizt die Band „North Alone“ den Gästen ein. Weiter mit dabei sind „Frink“ sowie das Singer-Songwriter-Duo Frank Romeike & Herbie aus Münster. Außerdem zu Gast beim „Kultkessel“ ist Comedian Oliver Müller, der mit seinem Programm „Man’s Land - All Inclusive“ die Lachmuskeln strapazieren will.

ExtraSchicht in der Hülsmann-Brauerei

Samstag, 20. Juni

In Eickel wurde ca. 300 Jahre lang Bier gebraut. Von der ehemaligen Hülsmann-Brauerei ist aber nur noch das historische Sud- und Treberhaus aus dem Jahr 1869 geblieben. Zwischen den historischen Braukesseln und auf dem Vorplatz der Brauerei finden heute Kulturveranstaltungen statt, u.a. das „Wort zum Montag“ (eine Comedy-Reihe an jedem zweiten Sonntagabend im Monat), der „Kultkessel“ (eine Mischung aus Musik und Comedy), hochklassige Konzerte (Brian Augers „Oblivion Express“ und Frank Zappas letzte Band „Banned from Utopia“ spielten bereits in Eickel), Partys und Kleinkunst.

Grund genug, zum ersten Mal auch Spielort der „ExtraSchicht“, der Nacht der Industriekultur, zu sein, die wieder einen Abend lang das gesamte Ruhrgebiet in ihren kulturellen Bann ziehen will.

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