Erster Spatenstich im Herner Dienstleistungspark Strünkede

Freuen sich auf die neue NRW-Zentrale: Reinhard Prenzel (Büchner-Barella-Holding), Planungsdezernent Karlheinz Friedrichs, Benno Walter (Büchner), Christoph Schildgen (Architekt), Oberbürgermeister Horst Schiereck und Georg Schildgen (v.l.).
Freuen sich auf die neue NRW-Zentrale: Reinhard Prenzel (Büchner-Barella-Holding), Planungsdezernent Karlheinz Friedrichs, Benno Walter (Büchner), Christoph Schildgen (Architekt), Oberbürgermeister Horst Schiereck und Georg Schildgen (v.l.).
Foto: Michael Korte
Die „Büchner Barella Inverma GmbH“ konzentriert ihre NRW-Standorte und investiert mehr als sechs Millionen Euro auf Strünkede. Geschäftsführer Georg Schildgen ist vom Standort überzeugt und hält ihn für einen der exponiertesten im Ruhrgebiet.

Herne..  Der Dienstleistungspark Strünkede an der Ecke Westring/Forellstraße startet in die Realisierung: Gestern hat das Versicherungsmakler-Unternehmen „Büchner Barella Inverma“ den symbolischen ersten Spatenstich für sein neues Verwaltungsgebäude vollzogen.

Unmittelbar am Kreisverkehr wird in den kommenden zwölf Monaten ein halbrunder, viergeschossiger Baukörper mit einer Bürofläche von etwa 1500 Quadratmetern entstehen. In einem weiteren Bauabschnitt könnten links und rechts zwei weitere kubenförmige Gebäude mit jeweils 750 Quadratmetern Fläche entstehen. Insgesamt könnte so Raum für zirka 300 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Gesamtinvestition wird über sechs Millionen Euro betragen.

Flammender Appell für den Standort

Die ersten 50 neuen Arbeitsplätze bringt „Büchner Barella Inverma“ selbst mit. Beim inhabergeführten Unternehmen, das schon 1922 gegründet wurde, handelt es sich um einen technischen Versicherungsmakler, der laut des geschäftsführenden Gesellschafters Georg Schildgen führender Anbieter bei Versicherungen für Kommunen ist.

Schildgen selbst gründete im Jahr 2000 die NRW-Niederlassung. Durch die Fusion mit der Inverma­gruppe im Jahr 2011 gibt es zurzeit fünf Standorte in Nordrhein-Westfalen. Schilden selbst wird außer der Herner Filiale, die recht unscheinbar an der Roonstraße liegt, die Standorte in Hamm, Unna, Aldenhoven und Wuppertal in Herne konzentrieren. „Das macht einfach wirtschaftlich Sinn“, so Schildgen beim Spatenstich.

Als „bekennender Herner“ hielt er beim Ortstermin einen beinahe flammenden Appell für den Dienstleistungspark Strünkede. Dabei handele es sich um einen der exponiertesten Bürostandorte im gesamten Ruhrgebiet, der auch auswärtige Interessenten nach Herne ziehen müsste. Die Verkehrslage sei äußerst vorteilhaft, der Standort werde auch gehobenen Ansprüchen gerecht. Schildgen: „Wir müssen uns nicht hinter Bochum oder anderen Städten verstecken.“ Der Dienstleistungspark werde der Stadt ein neues Image verleihen. „Es ist mir eine Ehre, einen Beitrag zu Stadtentwicklung zu leisten.“

Allerdings müsse die neue NRW-Zentrale tatsächlich im Herbst 2015 fertig sein, sonst müsse man campieren, weil die Mietverträge an den bisherigen Standorten auslaufen - Replik des OB: „Wir haben einen schönen großen Ratssaal.“

Oberbürgermeister Horst Schiereck freute sich nicht nur, dass Schildgen als erster auf Strünkede quasi seine Fahne hisst, auch er blickte in die Zukunft. Der Dienstleistungspark sei einer der interessantesten Flächen Hernes und werde städtebaulich ein hohes Maß an Qualität bieten.

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