Entsorgung Herne gibt Tipps zu natürlichen Lebensmitteln

Löwenzahlgelee, Wildkräuterbutter – die Besucher konnten sich viele Anregungen für die Küche holen.
Löwenzahlgelee, Wildkräuterbutter – die Besucher konnten sich viele Anregungen für die Küche holen.
Foto: WAZ
Entsorgung Herne lud zu einem Familientag an die Südstraße. Dort lernten die Besucher auch, wofür sie Unkräuter aus dem eigenen Garten verwenden können.

Was ist Kompost und wofür ist er gut? Was kann ich mit den Unkräutern aus meinem Garten alles herstellen? Und was gehört eigentlich in die Biotonne? Unter dem Motto „ErdReich“ veranstaltete Entsorgung Herne am Sonntag ihr diesjähriges Familienfest und versuchte, diese und viele weitere Fragen zu klären.

„Wir wollen den Gästen heute deutlich machen, was gute Erde ist, wie sie hergestellt wird und wozu sie dient“, erklärte Barbara Nickel von Entsorgung Herne. Doch nicht nur Kompost sei ein wichtiger Bestandteil aus dem Garten. Auch Unkräuter könne man sehr gut weiterverwenden, erklärte sie den interessierten Besuchern.

Schon am ersten Stand konnten die Besucher sich davon überzeugen. Kräuterpädagogin Anke Roßmannek präsentierte verschiedene Erzeugnisse, die sie aus Kräutern aus dem Garten hergestellt hat. Neben Butter mit Wildkräutern standen auch verschiedene Sirup- und Geleesorten zum Probieren zur Auswahl, wie etwa Löwenzahn- oder Waldmeistergelee. „Diese Rezepte sind alle keine Geheimnisse, ich gebe sie auch gerne an Interessierte weiter, damit sie die Kräuter aus dem eigenen Garten auch verwenden können“, erklärte sie.

Doch auch an die kleinen Gäste war an diesem Nachmittag gedacht. Neben „Müllmann Stinknich“, der den Kindern erklärte, welcher Abfall in welche Tonne gehört, gab es mehrere Workshops. So konnten die Kinder zum einen Töpfchen für Pflanzen basteln – in nur wenigen Schritten war das Kästchen aus Zeitungspapier fertig. Zum anderen konnten sie am Stand der Grundschule Pantrings Hof Samenbomben herstellen. „Die Mischung aus Erde, Tonerde und Samen wird in kleine Säcke gefüllt, dann getrocknet und nach einer Zeit kann man diese dann an beliebigen Plätzen auf den Boden werfen, damit an dieser Stelle neue Pflanzen wachsen“, so Nickel.

Die Verpflegung war ebenfalls Motto-getreu: Die selbstgemachten Cocktails wurden aus regionalen Biosäften und der Kaffee aus fair gehandelten Bohnen gemacht.

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